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Vegan essen gehen in Nürnberg: Vapiano

Pizza Bruschetta (ohne Käse bestellt, dann vegan)

Pizza Bruschetta (ohne Käse bestellt, dann vegan)

Vor einigen Wochen wollte ich unbedingt Pizza essen. Ja, Pizza kann man zu Hause selber machen. Ich weiß. Mach ich ja auch. Man kann vegane Tielfkühlpizza essen. Ist aber nicht zu empfehlen.

vegane Tiefkühlpizza (von Natural Cool, gekauft beim Basic)

vegane Tiefkühlpizza (von Natural Cool, gekauft beim Basic)

Oder man geht zum Italiener. So wie ich vor ein paar Wochen. In die Osteria. Fragt den Kellner, ob im Pizzateig Milch oder Ähnliches drin sei. Und bekommt als Antwort einen ungläubigen Blick, dafür, dass man so eine Frage überhaupt stellt und die Auskunft, dass im Teig Mehl und Hefe und Wasser sei. Super. Da ich die Pizza noch als superlecker in Erinnerung hatte, bestellte ich eine Gemüsepizza ohne Käse und freute mich wie ein Soja-Schnitzel auf meine Pizza. Kurz darauf kommt der Kellner zurück an unseren Tisch und informiert mich kleinlaut und zerknirscht, dass in der Pizza eben doch Milch sei. Also die Pizza wieder abbestellt und stattdessen Nudeln mit Tomatensoße bestellt. Doch keine leckere Pizza. Die Nudeln waren auch nicht besonders lecker…

Ein paar Tage später dann der nächste Versuch.
Beim Vapiano in der Nürnberger Innenstadt gab es dann endlich eine leckere vegane Pizza. Man kann dort schön draußen sitzen und es ist mitten in der Innenstadt. Super.
Ich wählte eine Pizza Verdure. Die ist mit Tomatensoße, gegrilltem Gemüse und Champignons. Natürlich bestellte ich sie ohne Käse.

Pizza Verdure (ohne Käse)

Pizza Verdure (ohne Käse)

Heute war mein erster Urlaubstag und da es so heiß war, blieb die Küche heute kalt. Und wir machten uns auf, um im Vapiano wieder eine Pizza zu essen. Heute gab es die sommerlich-leckere Pizza Bruschetta mit Tomatensoße, frischen Tomaten und Rucola. Genau das richtige für diese Temperaturen. Und zum Glück ergatterten wir auch einen Schattenplatz. Perfektes Mittagessen. Ich komme jetzt öfter….
vapianovegan

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Wochenende in München Tag 1: Tushita, Max Pett und Nordische Kunst

IMG_3133Letzten Freitag hatte ich extra frei genommen und eigentlich wollten wir in den Alpen wandern, im Zelt schlafen, auf den Berg hoch, in einer Hütte übernachten. Doch das Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht.  Schnee war in den Bergen angekündigt. Aber da ich schon extra den Brückentag freigenommen hatte, wollte ich auf jeden Fall wegfahren. Also hatten wir uns entschieden, nach München zu fahren und dort eine Nacht im Hotel zu verbringen. Der Göttergatte wollte ins Deutsche Museum und ich in die eben eröffnete Ausstellung „Aus Dämmerung und Licht“ in der HypoKunsthalle.
IMG_3134Gesagt. Getan. Am Freitag morgen ging es gen München und wir wollten nach der Ankunft ins Deutsche Museum. Leider waren wir mit diesem Wunsch nicht allein. Zwei extrem lange Schlangen, die in Regen und Kälte warteten, um Karten fürs Museum zu kaufen, hielten uns davon ab, selbiges zu tun. Plan B musste her. Wir gingen also etwas spazieren und dann ins Tushita Teehaus, zum Tee trinken und Kuchen essen. Auch mit diesem Plan waren wir nicht allein, konnten aber noch einen Platz ergattern. Für mich gab es einen Schoko-Tahin-Kuchen und einen leckeren Tee, der Gatte wählte eine Beeren-Tarte und ebenfalls Tee.

Ayurveda-Teller im Max Pett

Ayurveda-Teller im Max Pett

Danach ging der Spaziergang über den Viktualienmarkt und Marienplatz zur Hypokunsthalle in den 5 Höfen. Schon seit der Ankündigung wollte ich die Ausstellung unbedingt sehen, zeigt sie doch den Deutschen, dass es neben Edvard Munch, dessen 150. Geburtstag dieses Jahr gefeiert wird, und Carl Larsson noch andere nordische Maler gibt. Auch wenn ich viele Bilder schon aus den Heimatmuseen kannte, war es doch schön, die Bilder wieder und zusammen zu sehen.  Schöne Ausstellung. Sehr zu empfehlen.
Nach dem Museumsbesuch ging es in den veganen Supermarkt „Radix„. Der Göttergatte wollte unbedingt „Hähnchenfilet“, dazu aber später mehr. Wir gingen zu Fuß und es schüttetet wie aus Eimern. Also nass geworden, eingekauft und dann wenigstens mit dem Bus zurück. Für den Abend hatten wir einen Tisch im „Max Pett“ reserviert. Und gut gegessen.
Als Vorspeise gab es Suppe, da es kalt war und wir ganz durchnässt waren.

Gulasch

Gulasch

Für mich Zwiebelsuppe und für den Herrn Karotten-Orangen-Ingwer-Suppe.

Als Hauptgang dann Gulasch für mich und den Ayurveda-Teller für meine Begleitung.

Und als krönenden Abschluss für uns beide eine Portion des Wochendesserts: Kumquat-Limetten-Konfit mit Bisquitküchlein, Kokoseis und Sahne. Das Dessert war für mich echt das Highlight.
Veganes Essen wie Burger oder so bekommt man ja hin und wieder in den verschiedenen Restaurants, aber Dessert gibt’s fast nirgends. So. Lecker war’s und wir kommen sicher wieder…

Dessert

Dessert

Danach ging es ins Hotel. Die Schuhe und Socken pitschnass, so dass ich meine Socken auswringen konnte…

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