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veganer Rhabarberauflauf

Ich liebe ja Rhabarber. Rhabarbersirup, Rhabarberkuchen und etwas Vegan-Deftiges mit Rhabarber will ich auch noch ausprobieren. Am letzten Sonntag gab es diesen Auflauf. Er ist nicht so süß, weil wir ihn mit Vanillepudding von Alpro gegessen haben. Ohne süße Soße/Beilage vielleicht etwas mehr süßen.
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Zutaten:
600g Rhabarber, geputzt
1 EL Rohrzucker
60g warme Alsan-Butter
120g Rohrzucker
2 EL Stärke
150g Grieß
250 ml Pflanzenmilch
4 gestr. TL Weinsteinbackpulver
120g Dinkelvollkornmehl
gemahlene Vanille
Fett für die Form

Zubereitung:
Geputzten Rhabarber in Stücke schneiden und mit dem EL Zucker vermischen. Für den Teig Alsan, Zucker, Vanille, Stärke, Grieß schaumig schlagen, dann Milch zugeben. Zuletzt Bachpulver und Mehl unterheben.
Auflaufform fetten, Rhabarber einfüllen und den Teig darüber gießen.
Bei 180 Grad ca. 45 Min backen.

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Rhabarberkuchen 2.0

IMG_3310Bald ist ja die Rhaberberzeit wieder vorbei. Doch ich habe vorgesorgt. Am vorletzten Wochenende habe ich über einen Liter Rhabarbersirup gekocht. Und weil er so gut war, gestern gleich noch mal 2 Liter. Die nächsten Wochen habe ich rhabarbermäßig also ausgesorgt. Vor allem weil ich
im Supermarkt auch Erdbeer-Rhabarberjoghurt von Alpro entdeckt habe. Als ich an Ostern in Stockholm war, habe ich im schwedischen Supermarkt Alpro-Joghurt mit Erdbeer-Rhabarber gesehen und auch eine Packung gekauft. Der Joghurt war zwar sehr süß (was fertige Joghurts ja fast immer sind), aber rhabarberig. Damals hatte ich gedacht, dass es doch schön wäre, wenn es den Joghurt auch in Deutschland gäbe. Und jetzt habe ich ihn in D entdeckt. So, für den Notfall…

Zum eigentlichen Thema: Rhabarberkuchen. Mehrere Male habe ich in dieser Saison meinen Rhabarberkuchen gebacken. Doch die letzten beiden Male als Upside-Down-Kuchen. Die Zutaten sind die gleichen, aber ich ging wie folgt vor:
Springform mit Backpapier auskleiden, dann auf den Boden Rohrzucker streuen, darauf dann Mandelblättchen, darauf den kleingeschnittenen, geputzten Rhabarber, dann den Teig darauf geben. Backen wie angegeben. Wenn der Kuchen fertig ist, in der Form auskühlen lassen, dann vorsichtig stürzen und das Backpapier abziehen.

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veganer Rhabarberbaiser-Kuchen

IMG_2902Am Wochenende habe ich den Versuch unternommen, veganen Rhabarberbaiser-Kuchen zu backen. War super, an den Details (siehe unten) muss ich noch ein bisschen arbeiten.
Baiser:
1dl Leinsamen
800 ml Wasser
Zucker und/oder Puderzucker
evtl etwas Zironensaft
Leinsamen mit dem Wasser köcheln lassen, bis eine schleimige Masse entsteht (ca. 20Min) Die Masse in einen Sieb geben und die Samen trennen (kann man für etwas anderes benutzen). Die Flüssigkeit kalt werden lassen. Dann mit dem Rührgerät aufschlagen und am Ende Zucker nach Belieben hinzufügen. Evtl mit Zironensaft abschmecken.
Füllung:
lkg Rhabarber

die kalte Leinsamen-Pampe

die kalte Leinsamen-Pampe

50g Rohrzucker
1TL gemahlene Vanille
250ml Sojamilch
40 Rohrzucker
40 g Speisestärke
Rhabarber putzen und kleinschneiden, mit dem Zucker vermischen und über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Tag den Rhabarber abtropfen und dabei die Flüssigkeit auffangen. Vanille, Zucker und Milch aufkochen, und 100ml aufgefangenen Saft und die Stärke unter Rühren zugeben. Köcheln bis alles bindet. Rhabarber zugeben und abkühlen lassen.
Mürbteig:
180g Weizenmehl
3EL gemahlene Mandeln
80g Rohrzucker
1/2 Päckchen Backpulver
1Prise Salz
125g kalte Alsan

Leinsamen-Pampe aufgeschalgen

Leinsamen-Pampe aufgeschlagen

Alles zusammenkneten und dann mindestens 30 Min kaltstellen.
Den Teig in eine Tarte-Form geben, dann den Rhabarber darauf verteilen, darauf die Leinsamen-Zucker-Masse. Im vorgeheitzten Ofen(180 Grad) ca. 1 Stunde backen.

Was ich beim nächsten Mal besser machen würde:
– den Teig unbedingt blind vorbacken (ca 15. Min), wie bei meinen anderen Tartes. Dann mit Füllung und Baiser kürzer backen. Ist besser für die Auflage.
– keine Tarte-Form verwenden, sondern eine Springform, da diese höher ist und man mehr Baiser daraufbekommt (ca. 50 Prozent passte nicht auf den Kuchen).

Inspiration für die Baiser-Auflage: hier

Kuchen vor dem Backen

Kuchen vor dem Backen

Inspiration für die Füllung: Rhabarberkuchen aus dem Buch: Hier & jetzt vegan von Björn Moschinski

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Eis und selbstgemachtes veganes Rhabarbereis

IMG_2867Ich liebe Eis. Seitdem ich mich rein pflanzlich ernähre, ist es aber leider ein bisschen schwieriger geworden, an Eis zu kommen.

1) Eis in der Eisdiele kaufen
Als wir über Ostern in Stockholm waren, haben wir um die Ecke unserer Unterkunft, die Eisdiele 18 smaker glassmakeri (18 Sorten Eismacherei) entdeckt. Leider hatte sie über die Feiertage geschlossen. Ihr Preis wäre gewesen: Sojaeis, Sorbet und Granité ohne Milch; Ei etc. Leider konnten wir es nicht probieren.
In Nürnberg gibt es ja seit kurzem das Café Jo. Dort gibt es rein pflanzliches Eis. Das „Milch“-Eis ist auf der Basis von Kokosnuss und die Fruchtsorten eine Art Sorbet. Vorletzten Sonntag waren wir dort und haben das Eis gleich ausprobiert. Ich hatte Nuss, Schokolade und Himbeer. Schoko und Nuss war okay, Himbeer hat recht künstlich geschmeckt. Der Göttergatte hatte Schoko und Blutorange und er meinte, dass ihm das Eis zu süß sei. Und er schwärmt immer noch von einem total genialen Sojaeis, das er vor ein paar Jahren einmal in Leipzig gegessen hat. Das wäre total lecker gewesen.

2) Eis im Supermarkt kaufen
Im Bioladen habe ich mir mal das Sojaeis SoYeah Vanille gekauft.Fand ich aber nicht so toll. Hat mir zu sehr nach Soja und zu „dünn“ geschmeckt.
Bei Edeka gab es mal das Eis von Lupinesse. Ich hab eins gekauft und es hat auch ganz gut geschmeckt (auf die Inhaltsstoffe schaut man besser nicht). Aber ich habe bislang nur eine Packung in einem Edeka in Nürnberg entdeckt und dann nie wieder….
Dann gibt es ja noch Sorbet. Das ist oft vegan, aber meistens zu süß. Ganz schlimm: Himbeer-Sorbet von Sia. Die schwedische Marke Sia gibt es ja auch in Deutschland. Leider gibt es hier aber nicht das Oatly-Eis. Als wir in Schweden waren haben wir Oatly Kola (=Karamell) probiert. War auch süß, aber nicht so schlimm wie das Sorbet. Und von einem Karamelleis erwartet man das noch eher… War lecker. Bald wird das Karamell-Eis zwar durch Schokolade ersetzt, aber ist egal, da es das ja in Deutschland eh nicht gibt.
Weitere Suchaktionen nach veganem Eis blieben bislang erfolglos. Tipps nehme ich gerne entgegen.

3) Eis selber machen
Auch eine Option. Wir haben so eine kleine Eismaschine, bei der man den Kühlakku im Gefrierfach einfriert und dann zum Eismachen benutzt. Das Problem ist, wie ich finde, zu wissen, ob der Kühlakku noch kühlt und wann der richtige Zeitpunkt ist, bei dem das Eis so fest wie möglich ist und nicht wieder schmilzt. Auf jeden Fall werden wir nach ein bisschen experimentieren. Jetzt gab es ein Rhabarber-Joghurt- Eis.
Zutaten:
180g Soja-Joghurt
400 g Rhabarber, geschält und klein geschnitten
120 g Zucker
120ml Wasser
Rhabarber, Zucker und Wasser in einen Topf geben und köcheln lassen bis der Rhabarber weich ist. Abkühlen lassen und im Kühlschrank kalt stellen. Dann das Joghurt zugeben, vermischen und in der Eismaschine gefrieren lassen.

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Flan mit Rhabarberkompott

IMG_2847Gestern gab es einen Flan mit Rhabarberkompott. Das Flan-Rezept ist ursprüngich aus dem Buch „La Veganista“. Wurde aber auch hier auf der Seite der Zeit veröffentlicht. Bei uns gab’s statt Karamellsauce Rhabarberkompott. Ein bisschen frühlingshafter…

Für den Flan für 4:
100 g Seidentofu
40 g Speisestärke
1 TL Guarkernmehl
200 ml Sojasahne
50 g vegane Margarine
40 g Zucker | 1 Prise Salz
1 Prise gemahlene Vanille

Den Backofen auf 170° vorheizen. Für den Flan alle Zutaten in einem Mixer oder mit dem Pürierstab auf höchster Stufe zu einer glatten Masse pürieren. Die ofenfesten Förmchen in eine Auflaufform stellen und diese ca. 4 cm hoch mit Wasser füllen. Die Flanmischung in die Pastetenförmchen gießen und ca. 1 Std. im heißen Ofen (Mitte) backen.
Rhabarberkompott:
400 g Rhabarber, geschält und klein geschnitten
120 g Zucker
120ml Wasser
Alles in einen Topf geben und köcheln lassen bis der Rhabarber weich ist.

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veganer Rhabarberkuchen

IMG_2452Schon letztes Wochenende gab es diesen leckeren Rhabarberkuchen. Ich liebe Rhabarber. Und als ich letztes Wochenende den ersten (deutschen) Rhabarber im Laden gesehen hatte, mussten ein paar Stangen mit. Daraus entstand ein einfacher, veganer Rührkuchen.
Zutaten für eine normale Springform:
150g Margarine
200 g brauner Zucker
150 g Apfelmark
300 g Mehl
225 ml Sojamilch
abgeriebene Schale von einer Bio-Zitrone
3 TL Backpulver
1 TL Zimt
1 TL gemahlener Ingwer
etwas gemahlene Vanille
4-5 Stangen Rhabarber, geschält und in Scheiben geschnitten

Mandelblättchen, etwas brauner Zucker

Zubereitung

Ofen auf 180 Grad vorheizen, Form ausfetten. Margarine und Zucker schaumig rühren, das Apfelmark und die Hälfte des Mehls und des Backpulvers einrühren. Sojamilch und Zitronenschale zugeben und gut verrühren. Dann das restliche Mehl, Backpulver und Gewürze zugeben und alles vermengen. Die Rhabarberstückchen untermischen und 50-55 Min backen. 10-15 Minuten vor Ende der Backzeit braunen Zucker und Mandelblättchen auf den Kuchen streuen. Garprobe machen, abkühlen lassen und genießen.

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