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Wochenende in München Tag 2: Lenbachhaus, Döner und Fußball zu Hause

IMG_3179Tag zwei unseres Kurz-Trips begann am Samstagmorgen um sieben Uhr. Da wurden wir unsanft von Bohrgeräuschen geweckt, die Handwerker IM Hotelgebäude von sich gaben. Beschwerden

Lenbachhaus

Lenbachhaus

und Versuche, das ganze zu ignorieren nutzten nichts. Kaum war man wieder beim Einschlafen kamen neue Bohrattacken.
Der Plan sah für diesen Tag wie folgt aus: Besuch im wiedereröffneten Lenbachhaus, Spaziergang in die Stadt und zur Veganmania. Essen dort oder in der Schrannenhalle und dann so langsam Richtung Heimat, damit der Göttergatte pünktlich zum Fußballspiel zu Hause ist (er ist ja Bayern-Fan und das als Franke…).

Am Morgen war es auch erst trocken und wir waren guter Dinge. Aber dann hat es wieder angefangen zu regnen und zu regnen und zu regnen. Nach dem Besuch des IMG_3185Lenbachhauses hatten wir uns dann – genervt vom Wetter – dazu entschieden gleich heimzufahren. Davor wollten wir nur noch eine Kleinigkeit essen. Die Frage war nur was. Nach kurzer Überlegung fiel mir ein, dass ja in der Nähe das Royal-Kebabhaus ist. Dort also hin. Eigentlich wollte ich – da ich ja noch nie so der Döner-Fan war – einen veganen Dönerteller essen. Da aber so viele Leute da waren und alle Plätze besetzt, gab es dann doch einen Döner im Brot. Lecker. Nette Betreiber. Für den nächsten Tag habe ich auch noch eine vegane Pide gekauft. War fast besser als der Döner. Sehr zu empfehlen. Danach ging es nach Hause. Wir hatten vom Wetter die Schnauze voll. Und ich die nächsten Tage

Pide

Pide

Halsschmerzen….

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Wochenende in München Tag 1: Tushita, Max Pett und Nordische Kunst

IMG_3133Letzten Freitag hatte ich extra frei genommen und eigentlich wollten wir in den Alpen wandern, im Zelt schlafen, auf den Berg hoch, in einer Hütte übernachten. Doch das Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht.  Schnee war in den Bergen angekündigt. Aber da ich schon extra den Brückentag freigenommen hatte, wollte ich auf jeden Fall wegfahren. Also hatten wir uns entschieden, nach München zu fahren und dort eine Nacht im Hotel zu verbringen. Der Göttergatte wollte ins Deutsche Museum und ich in die eben eröffnete Ausstellung „Aus Dämmerung und Licht“ in der HypoKunsthalle.
IMG_3134Gesagt. Getan. Am Freitag morgen ging es gen München und wir wollten nach der Ankunft ins Deutsche Museum. Leider waren wir mit diesem Wunsch nicht allein. Zwei extrem lange Schlangen, die in Regen und Kälte warteten, um Karten fürs Museum zu kaufen, hielten uns davon ab, selbiges zu tun. Plan B musste her. Wir gingen also etwas spazieren und dann ins Tushita Teehaus, zum Tee trinken und Kuchen essen. Auch mit diesem Plan waren wir nicht allein, konnten aber noch einen Platz ergattern. Für mich gab es einen Schoko-Tahin-Kuchen und einen leckeren Tee, der Gatte wählte eine Beeren-Tarte und ebenfalls Tee.

Ayurveda-Teller im Max Pett

Ayurveda-Teller im Max Pett

Danach ging der Spaziergang über den Viktualienmarkt und Marienplatz zur Hypokunsthalle in den 5 Höfen. Schon seit der Ankündigung wollte ich die Ausstellung unbedingt sehen, zeigt sie doch den Deutschen, dass es neben Edvard Munch, dessen 150. Geburtstag dieses Jahr gefeiert wird, und Carl Larsson noch andere nordische Maler gibt. Auch wenn ich viele Bilder schon aus den Heimatmuseen kannte, war es doch schön, die Bilder wieder und zusammen zu sehen.  Schöne Ausstellung. Sehr zu empfehlen.
Nach dem Museumsbesuch ging es in den veganen Supermarkt „Radix„. Der Göttergatte wollte unbedingt „Hähnchenfilet“, dazu aber später mehr. Wir gingen zu Fuß und es schüttetet wie aus Eimern. Also nass geworden, eingekauft und dann wenigstens mit dem Bus zurück. Für den Abend hatten wir einen Tisch im „Max Pett“ reserviert. Und gut gegessen.
Als Vorspeise gab es Suppe, da es kalt war und wir ganz durchnässt waren.

Gulasch

Gulasch

Für mich Zwiebelsuppe und für den Herrn Karotten-Orangen-Ingwer-Suppe.

Als Hauptgang dann Gulasch für mich und den Ayurveda-Teller für meine Begleitung.

Und als krönenden Abschluss für uns beide eine Portion des Wochendesserts: Kumquat-Limetten-Konfit mit Bisquitküchlein, Kokoseis und Sahne. Das Dessert war für mich echt das Highlight.
Veganes Essen wie Burger oder so bekommt man ja hin und wieder in den verschiedenen Restaurants, aber Dessert gibt’s fast nirgends. So. Lecker war’s und wir kommen sicher wieder…

Dessert

Dessert

Danach ging es ins Hotel. Die Schuhe und Socken pitschnass, so dass ich meine Socken auswringen konnte…

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