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Zwetschgenkuchen

IMG_4355Aus dem Urlaub zurück und noch zwei Tage Urlaub, bevor es am Montag wieder zur Arbeit geht, da ist Zeit um einen Kuchen zu backen. Im Bioladen wurden fränkische Zwetschgen gekauft und daraus ein Zwetschgendatschi bzw.  Zwetschgenkuchen gebacken. Wichtig ist für mich, dass der Teig nicht zu dick ist und dass nicht mit den Zwetschgen gegeizt wird. Kurz bevor es gestern ans Backen ging, brachte der Postbote ein Päckchen mit zwei Backbüchern, die ich im Urlaub bestellt hatte. „Have your cake and vegan too“ und „vegan backen„.
Aus „Vegan backen“ habe ich dann gleich das Grundrezept für süßen Hefeteig ausprobiert.

Zutaten:
500g Mehl (405)
1 Würfel Hefe
250 ml Sojamilch
60 g Zucker (bei mir 1 EL)
1 Prise Salz
12og weiche Margarine
1 Msp gemahlene Vanille (meine Vanille kommt übrigens von hier)
Fett für die Form

Zwetschgen

Zubereitung:
Mehl in eine Schüssel geben, Mulde reinmachen und dann die Hefe reinbröckeln. 1 EL Zucker und die Sojamilch dazugeben. Abgedeckt stehen lassen und warten bis die Hefe Blasen wirft. Dann Salz und die übrigen Zutaten zugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Teig abdecken und ca. 45 Minuten gehen lassen.

Ca. 2/5 des Teiges habe ich für meine Springform und den Zwetschgenkuchen gebraucht. Den Teig dünn ausrollen und in die gefettete Form legen.  Die Zwetschgen waschen, eine Seite aufschneiden, den Kern entfernen und dann den Teig damit belegen. Im Ofen bei 190 Grad ca. 45 Minuten backen.
Bei mir gab es etwas Schlagfix mit Zimt bestreut dazu. Lecker.

Den restlichen Teig habe ich ausgerollt, mit Margarine bestrichen, darauf kam eine Mischung aus 2 EL Rohrohrzucker, Zimt und gemahlenem Kardamom. Der Teig wurde aufgerollt in Scheiben geschnitten und diese in eine Muffinform gelegt. Mit Sojamilch bestrichen und bei 210 Grad ca. 15 Minuten gebacken. Nachdem sie ausgekühlt waren, sind sie direkt ins Tiefkühlfach gewandert. Hoffe, diese improvisierten Zimtschnecken schmecken. Bin aber zuversichtlich…

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Saftiges Dinkelbrot

IMG_3695Nach dem jetzigen Sommerurlaub will ich mich ja an Sauerteig versuchen. Nachdem ich dieses Brot probiert habe, ist das aber gar nicht mehr unbedingt nötig. Das Brot ist lecker und saftig und einfach zu machen. Super.
Zutaten für ein Brot:
500g Dinkelmehl (bei mir 1050er)
1/2 Päckchen Trockenhefe
1,5 TL Salz
1/2 Apfel
250g gemischte Saaten und Kerne (bei mir: weniger: Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Leinsamen, Sesam)

Zubereitung:
Backofen auf 50 Grad vorheizen. Hefe mit Salz und Mehl mischen. 300ml lauwarmes Wasser zufügen und zu einem Teig kneten. Den Teig ein paar Minuten kneten und dann im Ofen ca. 20 Min gehen lassen.
Den Apfel raspeln und einen Großteil der Saaten untermischen. Den Teig auf ein Blech mit Backpapier in Brotform formen und mit den restlichen Saaten und Kernen bestreuen. Ca. 50 Min bei 220 Grad backen. Aus dem Ofen holen und mit einem feuchten Küchentuch abdecken.

Nach diesem Rezept.

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Garlicky Flatbreads

Vom Hefeteig für die Gemüsepizza habe ich gleich die doppelte Menge gemacht. Die eine Hälfte für die Pizza, die andere Hälfte habe ich für den nächsten Tag in den Kühlschrank gestellt. Daraus habe ich garlicky flatbread nach einem Rezept von Hugh Fearnley-Whittingstall gemacht.
Zutaten:
Hefeteig
Olivenöl
fein gehackter Knoblauch

Den Knoblauch in einer kleinen Pfanne mit dem Öl erhitzen, um ihm das Rohe zu nehmen. Dann kalt stellen.
Den Teig in mehrere Teile teilen und so dünn wie möglich ausrollen (nicht größer als die Pfanne). Eine Pfanne erhitzen, den Teigfladen reinlegen und ca. 2 Minuten backen bis sich Blasen bilden, dann wenden und weiter backen. Auf einen warmen Teller legen, mit etwas Öl bestreichen (evtl. im Backofen warmhalten). Falls gewünscht, etwas salzen.

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Gemüsepizza

Vor ein paar Tagen gab es bei uns eine leckere Gemüsepizza:

Hier das Rezept für 2 Pizzas/Pizzen
Hefeteig:
125 g Mehl 405
125 g Mehl 550
1/2 Päckchen Trockenhefe
1/2 TL Salz
1 TL Öl

Mehl mit Salz und der Hefe gut in einer Schüssel vermischen. 160 ml warmes Wasser dazugeben und verrühren. Den Teig auf ein Backbrett geben  und 5-10 Minuten geschmeidig kneten. Das Öl in eine saubere Schüssel geben und den Teig damit einschmieren. Ein Geschirrtuch auf die Schüssel legen und an einem warmen Platz mindestens 1 Stunde gehen lassen. Nachdem sich die Teiggröße etwa verdoppelt hat, nochmals kurz kneten und in zwei Teile teilen. Die Teigstücke  jeweils auf einem Stück Backpapier so dünn wie möglich ausrollen.

Für den Belag gibt es natürlich tausende von Möglichkeiten. Hier eine:

Tomatensoße:
Entweder eine fertige kaufen oder passierte Tomaten mit etwas Salz, Pfeffer,  Oregano und Thymian würzen und den Teig dünn damit bestreichen.

Belag:
2 rote Paprika
250 g braune Champignons
1 Zwiebel
1 rote Zwiebel
5 El helles Mandelmus
Salz, Pfeffer, Thymian

Paprika putzen, und in feine Streifen schneiden. Champignons ebenfalls putzen und in Scheiben schneiden. Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Mandelmus mit 5 EL Wasser verrühren.
Gemüse auf den Pizzas verteilen, salzen und pfeffern. Mandelmus in kleinen Häufchen daraufgeben.
Backofen so heiß wie möglich einstellen, ein Bachblech im Ofen mit dem Ofen vorheizen. Dann die Pizza mit dem Backpapier auf das heiße Backblech hieven z.B. mit Hilfe einen großen Schneidebretts etc. Die Pizza so lange backen, bis der Rand braun ist.
Lecker – Knusprig -Vegan.

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