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Veganer Zitronenpie

IMG_5543Noch im alten Jahr habe ich einen Zitronenpie gebacken. Sehr gut. Süßsaure Füllung und ein Baiser aus No Egg und Zucker.
Kuchen mit Baiser sind also in veganer Variante auch kein Problem. Und ein bessere und schnellere Variante als der Baiser aus Leinsamen (obwohl ich mit dem Rezept auch noch etwas experimentieren will…).
Teig
150 g Alsan
3 dl Mehl
1 dl Zucker
1/2 TL Backpulver
eine Prise Salz

Margarine schmelzen. Die anderen Zutaten vermischen und dann die Margarine dazugießen. Alles miteinander verrühren und in eine Tarteform oder Springform drücken. Den Boden mit einer Gabel einstechen und bei 175 Grad ca. 20 Minuten backen.

Füllung
3 dl Zucker
1,5 dl Stärke
1 Prise Salz
1/4 TL Agar-Agar
3 dl Pflanzenmilch
1,75 dl Zitronensaft
Abrieb von einer Biozitrone

Alle Zutaten in einem Topf vermischen und aufkochen und dann unter ständigem Rühren 4-5 Minuten kochen lassen, bis es dick wie ein Pudding ist. Füllung auf den abgekühlten Boden geben und kalt werden lassen.

Baiser
6 El No Egg
1,25 dl Wasser
0,6 dl Zucker

No Egg mit der Hälfte des Wassers mit dem Handrührgeraät schlagen, dann Zucker und restliches Wasser nach und nach zugeben  und schlagen bis die Masse wie Eischnee aussieht. Dann über den Pie geben und 30 Minuten bei 100 Grad im Ofen backen.

Leicht verändert (weniger Baiser-Masse) nach diesem Rezept.

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veganer Rhabarberbaiser-Kuchen

IMG_2902Am Wochenende habe ich den Versuch unternommen, veganen Rhabarberbaiser-Kuchen zu backen. War super, an den Details (siehe unten) muss ich noch ein bisschen arbeiten.
Baiser:
1dl Leinsamen
800 ml Wasser
Zucker und/oder Puderzucker
evtl etwas Zironensaft
Leinsamen mit dem Wasser köcheln lassen, bis eine schleimige Masse entsteht (ca. 20Min) Die Masse in einen Sieb geben und die Samen trennen (kann man für etwas anderes benutzen). Die Flüssigkeit kalt werden lassen. Dann mit dem Rührgerät aufschlagen und am Ende Zucker nach Belieben hinzufügen. Evtl mit Zironensaft abschmecken.
Füllung:
lkg Rhabarber

die kalte Leinsamen-Pampe

die kalte Leinsamen-Pampe

50g Rohrzucker
1TL gemahlene Vanille
250ml Sojamilch
40 Rohrzucker
40 g Speisestärke
Rhabarber putzen und kleinschneiden, mit dem Zucker vermischen und über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Tag den Rhabarber abtropfen und dabei die Flüssigkeit auffangen. Vanille, Zucker und Milch aufkochen, und 100ml aufgefangenen Saft und die Stärke unter Rühren zugeben. Köcheln bis alles bindet. Rhabarber zugeben und abkühlen lassen.
Mürbteig:
180g Weizenmehl
3EL gemahlene Mandeln
80g Rohrzucker
1/2 Päckchen Backpulver
1Prise Salz
125g kalte Alsan

Leinsamen-Pampe aufgeschalgen

Leinsamen-Pampe aufgeschlagen

Alles zusammenkneten und dann mindestens 30 Min kaltstellen.
Den Teig in eine Tarte-Form geben, dann den Rhabarber darauf verteilen, darauf die Leinsamen-Zucker-Masse. Im vorgeheitzten Ofen(180 Grad) ca. 1 Stunde backen.

Was ich beim nächsten Mal besser machen würde:
– den Teig unbedingt blind vorbacken (ca 15. Min), wie bei meinen anderen Tartes. Dann mit Füllung und Baiser kürzer backen. Ist besser für die Auflage.
– keine Tarte-Form verwenden, sondern eine Springform, da diese höher ist und man mehr Baiser daraufbekommt (ca. 50 Prozent passte nicht auf den Kuchen).

Inspiration für die Baiser-Auflage: hier

Kuchen vor dem Backen

Kuchen vor dem Backen

Inspiration für die Füllung: Rhabarberkuchen aus dem Buch: Hier & jetzt vegan von Björn Moschinski

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