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Auberginen-Dip

IMG_6673Manche Dinge gehen so einfach und irgendwie mache ich sie doch so selten, Aufstriche zum Beispiel. Dabei schmecken sie so gut und meistens sind sie um Längen besser als die gekauften. Was mich von den Auberginen-Aufstrich bislang immer abgehalten hat, war, dass man die Auberginen 30-40 Minuten im Ofen rösten muss. Ziemlicher Aufwand. Wenn aber eh schon was im Ofen ist, wie bei mir ein Kuchenteig, kann man die Auberginen mit reingeben und am nächsten Tag dann in null komma nix einen leckeren Aufstrich zubereiten.

Zutaten:
3 kleine Auberginen
2-3 EL Tahin
2 Knoblauchzehen, zerdrückt
Frisch gepresster Saft einer Zitrone
1 Prise Kreuzkümmel
etwas Zimt
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Auberginen waschen und mit einer Gabel runherum einstechen. Im Ofen bei 180° Grad 30-40 Minuten rösten.  Dann abkühlen lassen. Schale abziehen und das Fruchtfliesch mit den übrigen Zutaten pürieren, abschmecken und mit Brot oder Gemüse servieren.

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vegane Pastete

IMG_5527Beim Surfen bin ich auf ein Rezept für vegane „Leber“pastete gestoßen. Und da ich früher sowas total gerne gegessen habe und glücklicherweise alle Zutaten (inklusive einer Packung offener Hafermilch, die weg musste) zu Hause hatte, wurde sie am Wochenende nachgemacht. Sehr lecker! Und wenn ich alle Zutaten im Haus gehabt hätte, hätte ich sie gestern gleich noch einmal gemacht. So muss die zweite Auflage leider bis nach dem Urlaub im neuen Jahr warten.  Schade….

Zuaten:
5 dl Hafermilch
75 g Butter
2 dl Haferflocken (bei mir gab es Fünf-Korn-Flocken)
1 dl Semmelbrösel
frische Petersilie, gehackt
frischer Schnittlauch, gehackt
1 große Zwiebel, fein gewürfelt
1 Würfel frische Hefe
1 EL Sojasoße
1 TL Gemüsebrühpulver
1 TL getrockneter Majoran
Salz und weißer Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung:
Alle Zutaten vermischen und etwas quellen lassen.  Noch einmal umrühren und in eine gefettete Kuchen- oder Brotform geben.
Bei 175 Grad ca. eine Stunde backen.
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Leicht verändert nach diesem Rezept.

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vegane Teewurst

IMG_3591Zum zweiten Mal gab es letzte Woche die vegane Teewurst vom „Die Umsteiger- Blog„. Nachdem es hier regelmäßig schon den Hackbraten gibt, folgt jetzt wahrscheinlich die Teewurst. Bei der ersten Teewurst-Produktion war die Masse etwas grießelig. Ich vermutete es lag am leistungsschwachen Pürierstab. Und genau so war es. Mit einem guten Mixer ist die Konsistenz wesentlich besser, das Mundgefühl angenehmer. Gibt es sicher wieder:
Zutaten:
100g Tofu
100ml Wasser
1 TL Salz
Kardamom, gemahlener Ingwer, geräuchertes Paprikapulver
etwas Liquid Smoke
1,5 EL Tomatenmark
1, 5 Handvoll gepuffter Reis
Pfeffer
50 ml Kokosfett

Zubereitung: Puffreis im Mixer zerkleinern. Alle Zutaten bis auf das Kokosfett zugeben. Mixen. Fett erhitzen und das flüssige Fett in den Mixer geben. Nochmals mixen und dann klatstellen. Hält im Kühlschrank leider höchstens eine Woche.

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Champignon-Paté

IMG_3523Zutaten:
150g Butter (Bio-Alsan)
2 El Olivenöl
150g Champignons (klein geschnitten)
1 EL Tomatenmark
75 ml Marsala
20g getrocknete Steinpilze, eingeweicht
getrockneter Thymian
Salz, Pfeffer
1 Knoblauchzehe, gepresst
Saft und Schale einer halben Bio-Zitrone

Zubereitung: 50g Butter und Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Champignons darin andünsten und 5-7 Minuten braten. Tomatenmark, Marsala, Steinpilze, Einweichwasser der Steinpilze und Zitrone zugeben und köcheln lassen bis die Flüssigkeit verdampft ist. Thymian hinzufügen, salzen und pfeffern. Abkühlen lassen. Wenn die Masse kalt ist, pürieren und die restliche Butter zugeben und nochmals pürieren. Für ca. 4 Stunden in den Kühlschrank stellen und festwerden lassen. Mit Weißbrot, gerne geröstet, servieren.

Abwandlung des Rezepts „Pfifferling-Paté“ aus dem Buch „Home Made Sommer

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Kartoffelkäs

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Schon lange wollte ich eine Kartoffelcreme oder einen Kartoffelkäs fürs Brot machen. Aber extra dafür Kartoffeln kochen, lohnt sich meiner Meinung nach nicht. Als es letzte Woche dann Kartoffeln gab, habe ich gleich etwas mehr gemacht um danach eine Creme fürs Brot herzustellen. Die Creme war sehr lecker und wenn die Kartoffeln gekocht sind, geht sie sehr schnell. Wird sicher wieder gemacht.
Zutaten, nicht abgemessen:
Abgekühle Kartoffen, durch die Kartoffelpresse gepresst
3 EL Basic  Cashew Cheese (nach dem Rezept von Miyoko Schinner aus dem Buch „Artisan Vegan Cheese„)
Kümmel
Korianderkörner, gemörsert
getrockneter Majoran
Salz
Zwiebelpulver
gemahlene Muskatnuss
etwas Cayennepfeffer

Zubereitung: Alle Zutaten verrühren und verzehren. Die Creme schmeckt aber auch zwei Tage später noch super.
Inspiration von hier.

 

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Bohnencreme Liptauer Art

IMG_3213Es gibt zwei Dinge bzw. Begriffe, die ich in der veganen Küche nicht mag. Der erste ist „Aufstrich“. Irgendwie ist das ein blödes Wort, das an „Anstrich“ oder gar „Abstrich“ erinnert. Nicht lecker. Creme hört sich irgendwie besser an. Aber vielleicht gibt es ja noch ein besseres Wort. Lasst es mich wissen….
Das zweite, und vielleicht esse ich sie deshalb so wenig, ist „Bratling“. Auch furchtbar….
Jetzt aber das Rezept für eine Bohnencreme. Sehr lecker zu frischem Weißbrot, aber auch Schwarzbrot.

Zutaten:
ein kleine Dose weiße Bohnen
1/2 Bund Schnittlauch, fein geschnitten
1 Schalotte oder ein halbe kleine Zwiebel, gewürfelt
2 Essiggurken, gewürfelt
1 TL Senf
2 TL Kapern
1/2 TL Paprikapulver, mild
etwas Zitronensaft
Salz, Pfeffer

Zubereitung: Bohne pürieren, alle anderen Zutaten unterrühren und mit den Gewürzen abschmecken. Fertig.

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