Archiv der Kategorie: Veganes Backen

Megaleckerer veganer Biskuit

IMG_6659Ja! Es ist vollbracht! Ich habe ein Rezept für sehr, sehr leckeren Biskuitteig gefunden, den ich wirklich sehr, sehr empfehlen kann. Toll ist auch, dass er ganz ohne „besondere“ Zutaten wie No-Egg oder Soja oder so auskommt.
Einfach und sehr gut.
Genug geschwärmt, hier das Rezept:

175 g Zucker
250 ml Wasser
6 EL Pflanzenöl
gemahlene Vanille
225 g Mehl
4 TL Weinsteinbackpulver

Zubereitung:
Alle Zutaten vermischen und zu einem luftigen Teig schlagen. Bei 180° Grad ca.25 Minuten backen.
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Rezept von hier

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veganer Rhabarberauflauf

Ich liebe ja Rhabarber. Rhabarbersirup, Rhabarberkuchen und etwas Vegan-Deftiges mit Rhabarber will ich auch noch ausprobieren. Am letzten Sonntag gab es diesen Auflauf. Er ist nicht so süß, weil wir ihn mit Vanillepudding von Alpro gegessen haben. Ohne süße Soße/Beilage vielleicht etwas mehr süßen.
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Zutaten:
600g Rhabarber, geputzt
1 EL Rohrzucker
60g warme Alsan-Butter
120g Rohrzucker
2 EL Stärke
150g Grieß
250 ml Pflanzenmilch
4 gestr. TL Weinsteinbackpulver
120g Dinkelvollkornmehl
gemahlene Vanille
Fett für die Form

Zubereitung:
Geputzten Rhabarber in Stücke schneiden und mit dem EL Zucker vermischen. Für den Teig Alsan, Zucker, Vanille, Stärke, Grieß schaumig schlagen, dann Milch zugeben. Zuletzt Bachpulver und Mehl unterheben.
Auflaufform fetten, Rhabarber einfüllen und den Teig darüber gießen.
Bei 180 Grad ca. 45 Min backen.

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Vegane Biskuitrolle

Ja, ich arbeite daran. Aber so richtig leckere vegane Kuchen sind schwierig. Biskuitrolle hört sich fast unmachbar an. Aber ich habe es trotzdem versucht. Das Rezept, das ich ausprobieren wollte, stammt aus dem Buch „Vegan backen“ von Nicole Just. Man findet das Rezept auch hier auf der Verlagsseite „Küchengötter“.
Zutaten:

  • 180 g Zucker
  • 180 g Mehl
  • 40 g Sojamehl
  • 2 gehäufte TL Backpulver
  • 2 Msp. Vanillepilver
  • 3 EL neutrales Pflanzenöl
  • 1 TL Apfelessig

Zubereitung:
Den Backofen auf 200° vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Für den Teig Zucker, Mehl, Sojamehl, Back- und Vanillepulver in einer Rührschüssel vermischen. 100 ml kaltes Wasser, Essig und Öl dazugeben, alle Zutaten mit den Quirlen des 
Handrührgeräts auf höchster Stufe ca. 1 Min. aufschlagen.

So weit das Rezept:
Der Teig sah dann so aus:
IMG_5900Alles andere als ein Biskuitteig, wie ich ihn in Erinnerung habe und so nicht zu gebrauchen. Wie war das Rezept also zu retten? Ich habe nochmal 50 ml Wasser dazugegeben und 3 EL No-Egg mit Wasser aufgeschlagen und alles untergehoben. Dann sah es schon viel eher nach Biskuitteig aus. Nämlich so:
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Der Teig musste dann auch länger als die vorgegebenen 10 Minuten backen.
Sah dann aber ganz gut aus, wenn auch die Rolle etwas gebrochen ist. Gefüllt mit Himbeeren und veganer Sahne. Geschmeckt hat es auch gut.
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Veganer Zitronenpie

IMG_5543Noch im alten Jahr habe ich einen Zitronenpie gebacken. Sehr gut. Süßsaure Füllung und ein Baiser aus No Egg und Zucker.
Kuchen mit Baiser sind also in veganer Variante auch kein Problem. Und ein bessere und schnellere Variante als der Baiser aus Leinsamen (obwohl ich mit dem Rezept auch noch etwas experimentieren will…).
Teig
150 g Alsan
3 dl Mehl
1 dl Zucker
1/2 TL Backpulver
eine Prise Salz

Margarine schmelzen. Die anderen Zutaten vermischen und dann die Margarine dazugießen. Alles miteinander verrühren und in eine Tarteform oder Springform drücken. Den Boden mit einer Gabel einstechen und bei 175 Grad ca. 20 Minuten backen.

Füllung
3 dl Zucker
1,5 dl Stärke
1 Prise Salz
1/4 TL Agar-Agar
3 dl Pflanzenmilch
1,75 dl Zitronensaft
Abrieb von einer Biozitrone

Alle Zutaten in einem Topf vermischen und aufkochen und dann unter ständigem Rühren 4-5 Minuten kochen lassen, bis es dick wie ein Pudding ist. Füllung auf den abgekühlten Boden geben und kalt werden lassen.

Baiser
6 El No Egg
1,25 dl Wasser
0,6 dl Zucker

No Egg mit der Hälfte des Wassers mit dem Handrührgeraät schlagen, dann Zucker und restliches Wasser nach und nach zugeben  und schlagen bis die Masse wie Eischnee aussieht. Dann über den Pie geben und 30 Minuten bei 100 Grad im Ofen backen.

Leicht verändert (weniger Baiser-Masse) nach diesem Rezept.

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vegane Cannelés

IMG_5492Vor drei Jahren habe ich in einem französischen Backbuch ein Rezept für Cannelés entdeckt. Kleine Minikuchen, die nach Vanille und Rum schmecken. Ich habe das Rezept dann gleich nachgebacken und dabei meine Muffin-Form geschrottet. (siehe hier). Irgendwann danach bin ich auf die Suche nach einer Cannelés-Form gegangen, habe jedoch keine gefunden. Auch eine Nachfrage im Nürnberger Fachgeschäft Küchen-Loesch blieb erfolglos. Gibt es nicht. Wochen später bin ich wieder in diesem Geschäft und was sehe ich: eine Cannelés-Form. Also gleich die Form gekauft und zu Hause wieder Cannelés gemacht. Lecker. Danach versank die Form im Küchenschrank. Vor zwei Wochen (mittlerweile ja vegan lebend) fiel mir die Form wieder in die Hände. Hm. Was mach ich denn damit? Vegane Cannelés? Ist das möglich? Eine kurze Suche im Internet und ich fand ein veganes Cannelés-Rezept. Unglaublich! Es gibt wirklich alle Rezepte veganisiert. Ausprobiert. Lecker. Die Form wird also noch öfter verwendet.
Zutaten:
150 ml Sojamilch
30g Butter
100g Zucker (bei mir weiß und braun gemischt)
60g Mehl
gemahlene Vanille
6g Ei-Ersatz plus Wasser zum auflösen (siehe Verpackung, bei mir No-egg)
25 ml Rum

Zubereitung:
Butter schmelzen und mit der warmen Milch verrühren. Alle Zutaten bis auf den Rum untermixen.
Über Nacht stehen lassen. Am nächsten Tag den Rum unterrühren und die Masse in die Förmchen gießen. Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad ca. 40 Minuten backen.
Warm oder abgekühlt genießen.

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Rezept von hier

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Zwetschgen-Crumble

IMG_4784Immer noch Zwetschgen-Zeit. Draußen regnet es und ist kalt. Zeit für etwas Warmes: Zwetschgen-Crumble. Bei uns diesmal recht gesund: mit Dinkelvollkornmehl und nicht so viel Zucker. Dazu gab’s Vanillepudding von Alpro.

Zutaten:
550g Zwetschgen netto
50g Dinkelvollkornmehl
3 EL kernige Haferflocken
2 EL Rohrohrzucker
2 EL gehobelte Mandeln
40g Alsan
gemahlener Zimt

Zubereitung:
Alle Zutaten außer den Zwetschgen zu einem Teig verkneten.  Eine Auflaufform einfetten, die Zwetschgen reingeben und dann den Teig zerbröckeln und über die Zwetschgen geben. Bei 200 Grad ca 30 Min im vorgeheizten Ofen backen.

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Zwetschgenkuchen

IMG_4355Aus dem Urlaub zurück und noch zwei Tage Urlaub, bevor es am Montag wieder zur Arbeit geht, da ist Zeit um einen Kuchen zu backen. Im Bioladen wurden fränkische Zwetschgen gekauft und daraus ein Zwetschgendatschi bzw.  Zwetschgenkuchen gebacken. Wichtig ist für mich, dass der Teig nicht zu dick ist und dass nicht mit den Zwetschgen gegeizt wird. Kurz bevor es gestern ans Backen ging, brachte der Postbote ein Päckchen mit zwei Backbüchern, die ich im Urlaub bestellt hatte. „Have your cake and vegan too“ und „vegan backen„.
Aus „Vegan backen“ habe ich dann gleich das Grundrezept für süßen Hefeteig ausprobiert.

Zutaten:
500g Mehl (405)
1 Würfel Hefe
250 ml Sojamilch
60 g Zucker (bei mir 1 EL)
1 Prise Salz
12og weiche Margarine
1 Msp gemahlene Vanille (meine Vanille kommt übrigens von hier)
Fett für die Form

Zwetschgen

Zubereitung:
Mehl in eine Schüssel geben, Mulde reinmachen und dann die Hefe reinbröckeln. 1 EL Zucker und die Sojamilch dazugeben. Abgedeckt stehen lassen und warten bis die Hefe Blasen wirft. Dann Salz und die übrigen Zutaten zugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Teig abdecken und ca. 45 Minuten gehen lassen.

Ca. 2/5 des Teiges habe ich für meine Springform und den Zwetschgenkuchen gebraucht. Den Teig dünn ausrollen und in die gefettete Form legen.  Die Zwetschgen waschen, eine Seite aufschneiden, den Kern entfernen und dann den Teig damit belegen. Im Ofen bei 190 Grad ca. 45 Minuten backen.
Bei mir gab es etwas Schlagfix mit Zimt bestreut dazu. Lecker.

Den restlichen Teig habe ich ausgerollt, mit Margarine bestrichen, darauf kam eine Mischung aus 2 EL Rohrohrzucker, Zimt und gemahlenem Kardamom. Der Teig wurde aufgerollt in Scheiben geschnitten und diese in eine Muffinform gelegt. Mit Sojamilch bestrichen und bei 210 Grad ca. 15 Minuten gebacken. Nachdem sie ausgekühlt waren, sind sie direkt ins Tiefkühlfach gewandert. Hoffe, diese improvisierten Zimtschnecken schmecken. Bin aber zuversichtlich…

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Saftiges Dinkelbrot

IMG_3695Nach dem jetzigen Sommerurlaub will ich mich ja an Sauerteig versuchen. Nachdem ich dieses Brot probiert habe, ist das aber gar nicht mehr unbedingt nötig. Das Brot ist lecker und saftig und einfach zu machen. Super.
Zutaten für ein Brot:
500g Dinkelmehl (bei mir 1050er)
1/2 Päckchen Trockenhefe
1,5 TL Salz
1/2 Apfel
250g gemischte Saaten und Kerne (bei mir: weniger: Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Leinsamen, Sesam)

Zubereitung:
Backofen auf 50 Grad vorheizen. Hefe mit Salz und Mehl mischen. 300ml lauwarmes Wasser zufügen und zu einem Teig kneten. Den Teig ein paar Minuten kneten und dann im Ofen ca. 20 Min gehen lassen.
Den Apfel raspeln und einen Großteil der Saaten untermischen. Den Teig auf ein Blech mit Backpapier in Brotform formen und mit den restlichen Saaten und Kernen bestreuen. Ca. 50 Min bei 220 Grad backen. Aus dem Ofen holen und mit einem feuchten Küchentuch abdecken.

Nach diesem Rezept.

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Leila Lindholms Focaccia

IMG_3528Ich mag Focaccia sehr gerne. Am liebsten mit Tomaten. Nur im Laden bekommt man es recht selten. Deshalb heißt die Devise: Selbermachen. Das ist auch kein Problem, da ich Hefeteig bearbeiten liebe. Nach dem Sommerurlaub werde ich auch endlich versuchen, meinen eigenen Sauerteig zu ziehen und dann wird (hoffentlich) noch mehr Brot und Brötchen gebacken.

Zutaten für 2 Brote:
25g Hefe
300 ml lauwarmes Wasser
50 ml Olivenöl
2 EL Agavendicksaft
1 EL Fingersalz
7-8 dl Mehl (550)

Zubereitung:
Hefe in eine Schüssel bröseln, Wasser, Öl, Sirup und Salz dazugeben und verrühren. Langsam das Mehl zugeben und den Teig ca. 5 Minuten kneten.
Abdecken und ca. 45 Minuten gehen lassen. Den Teig in zwei Teile teilen, kneten und zu Kugeln formen, ausrollen, auf ein Backblech geben und abgedeckt nochmals ca. 30 Min gehen lassen. Dann mit den Fingern Löcher bohren, etwas Olivenöl darauf verstreichen und je nach Geschmack belegen.
Bei mir gab es Tomatenstücke und Rosmarin-Fingersalz.
Im vorgeheizten Backofen bei 225 Grad ca. 12 Minuten backen.
Rezept aus Leila Lindholm „A piece of cake

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Gemüsequiche (vegan)

IMG_3425Schon lange stand eine vegane Gemüsequiche auf der Muss-ich-endlich-mal-kochen-Liste. Letzte Woche habe ich mir dann endlich mal eine zusammengebaut.
Teig:
250g Mehl
130g Butter
1/2 TL Salz4 TL kaltes Wasser

Alles zu einem Teig verkneten, in Folie einschlagen und mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank geben. Dann zwischen der Folie ausrollen und in eine Quicheform geben. Den Rand klebe und stopfe ich meistens dran. Mit einer Gabel einstechen und ca. 12 Minuten blindbacken.
Guss:
100g Räuchertofu
1 Päckchen Sojasahne
Salz, Pfeffer, frisch gemahlener Muskat

Alles pürieren.

Füllung: Gemüse nach Wahl.
Bei mir:
2 Tomaten, gehackt
1 Zucchini
1 Stange Lauch.

Gemüse auf den Boden geben, den Guss darauf verteilen und ca. 50 Minuten bei 190 Grad backen.
Gibt es sicher wieder und man kann sie so schön varieren und verwenden, was das Gemüsefach so hergibt.

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