Archiv der Kategorie: Skandinavien

Swedish Grace von Rörstrand

rorstrand-swedish-graceEs gibt so schöne Tassen und ich habe auch einige echt tolle von Orla Kiely zum Beispiel oder von Marimekko. Aber wenn ich Tee trinken will, kommt eigentlich nur eine in Frage oder eigentlich vier. Denn mittlerweile habe ich schon 4 Swedish Grace Tassen von Rörstrand. Die Tassen sind einfach perfekt für eine Tasse Tee. Sie sind sehr groß mit einem Fassungsvermögen von 0,5 Litern und passen somit für einen Teebeutel und sie liegen total schön in der Hand. Wegen der Form, aber auch wegen des eingearbeiteten Dekors. Perfekt um die Hände um die Tasse zu legen und sich an seiner Tasse Tee zu wärmen.
Louise Adelborg hat das Dekor 1930 entworfen und somit ist es schon ein echter Klassiker. Zeitlos und einfach schön…
Im Dekor sind wogende Weizenähren nachgebildet. Toll.

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Meine Tassen habe ich in den Farben Snö (weiß), Äng (hellgrün), Sand (hellgelb) und Ros (rosa).
Warum ich das schreibe? Jetzt gibt es demnächst eine neue Farbe: Sten (dunkelgrau). Sieht auch echt super aus und meine Swedish Grace Sammlung bekommt sicher bald Zuwachs…
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Swedish grace mug 0,5 L stone_JPG

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Mittsommer und Auberginensill

IMG_3350 IMG_3355Am Wochenende haben wir ein wenig schwedisches Mittsommer gefeiert. Traditionell isst man an Midsommar eingelegten Hering (Sill) mit neuen Kartoffeln, Käse und Knäckebrot. Man trinkt Schnaps und als Nachtisch gibt es schwedische Erdbeeren.
Bei uns gab es eine vegane Version: Köttbullar ohne Kött (Fleisch) mit Preiselbeeren und Sill ohne Fisch, stattdessen aus eingelegter Aubergine und zu beidem neue Kartoffeln. Dazu Aquavit und natürlich zum Nachtisch Erdbeeren, allerdings aus Franken.
Beim Auberginensill zeigt sich mal wieder, wie wichtig die Gewürze sind, da diese den ganzen Geschmack ausmachen und eben nicht Fisch und Fleisch. Der Auberginensill schmeckt richtig nach schwedischem eingelegten Hering, obwohl der Hering fehlt.

Zutaten:
1 große Aubergine
Salz
1 rote Zwiebel
1 Karotte
2-3 EL Zucker
1/2 TL Salz
50 ml Apfelessig
1 dl Wasser
als Gewürze: Piment, weißer Pfeffer, Senfkörner, Macisblüte

Zubereitung:
Aubergine in Stücke schneiden und in gut gesalzenem Wasser kochen, bis sie weich, aber nicht zu weich ist.
Zwiebel und Karotte in dünne Scheiben schneiden. Zucker, Salz, Essig, Wasser und die Gewürze mischen und das Ganze über die Auberginen gießen, mischen und über Nacht durchziehen lassen.

Rezept von hier.

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Wochenende in München Tag 1: Tushita, Max Pett und Nordische Kunst

IMG_3133Letzten Freitag hatte ich extra frei genommen und eigentlich wollten wir in den Alpen wandern, im Zelt schlafen, auf den Berg hoch, in einer Hütte übernachten. Doch das Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht.  Schnee war in den Bergen angekündigt. Aber da ich schon extra den Brückentag freigenommen hatte, wollte ich auf jeden Fall wegfahren. Also hatten wir uns entschieden, nach München zu fahren und dort eine Nacht im Hotel zu verbringen. Der Göttergatte wollte ins Deutsche Museum und ich in die eben eröffnete Ausstellung „Aus Dämmerung und Licht“ in der HypoKunsthalle.
IMG_3134Gesagt. Getan. Am Freitag morgen ging es gen München und wir wollten nach der Ankunft ins Deutsche Museum. Leider waren wir mit diesem Wunsch nicht allein. Zwei extrem lange Schlangen, die in Regen und Kälte warteten, um Karten fürs Museum zu kaufen, hielten uns davon ab, selbiges zu tun. Plan B musste her. Wir gingen also etwas spazieren und dann ins Tushita Teehaus, zum Tee trinken und Kuchen essen. Auch mit diesem Plan waren wir nicht allein, konnten aber noch einen Platz ergattern. Für mich gab es einen Schoko-Tahin-Kuchen und einen leckeren Tee, der Gatte wählte eine Beeren-Tarte und ebenfalls Tee.

Ayurveda-Teller im Max Pett

Ayurveda-Teller im Max Pett

Danach ging der Spaziergang über den Viktualienmarkt und Marienplatz zur Hypokunsthalle in den 5 Höfen. Schon seit der Ankündigung wollte ich die Ausstellung unbedingt sehen, zeigt sie doch den Deutschen, dass es neben Edvard Munch, dessen 150. Geburtstag dieses Jahr gefeiert wird, und Carl Larsson noch andere nordische Maler gibt. Auch wenn ich viele Bilder schon aus den Heimatmuseen kannte, war es doch schön, die Bilder wieder und zusammen zu sehen.  Schöne Ausstellung. Sehr zu empfehlen.
Nach dem Museumsbesuch ging es in den veganen Supermarkt „Radix„. Der Göttergatte wollte unbedingt „Hähnchenfilet“, dazu aber später mehr. Wir gingen zu Fuß und es schüttetet wie aus Eimern. Also nass geworden, eingekauft und dann wenigstens mit dem Bus zurück. Für den Abend hatten wir einen Tisch im „Max Pett“ reserviert. Und gut gegessen.
Als Vorspeise gab es Suppe, da es kalt war und wir ganz durchnässt waren.

Gulasch

Gulasch

Für mich Zwiebelsuppe und für den Herrn Karotten-Orangen-Ingwer-Suppe.

Als Hauptgang dann Gulasch für mich und den Ayurveda-Teller für meine Begleitung.

Und als krönenden Abschluss für uns beide eine Portion des Wochendesserts: Kumquat-Limetten-Konfit mit Bisquitküchlein, Kokoseis und Sahne. Das Dessert war für mich echt das Highlight.
Veganes Essen wie Burger oder so bekommt man ja hin und wieder in den verschiedenen Restaurants, aber Dessert gibt’s fast nirgends. So. Lecker war’s und wir kommen sicher wieder…

Dessert

Dessert

Danach ging es ins Hotel. Die Schuhe und Socken pitschnass, so dass ich meine Socken auswringen konnte…

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Vorfreude auf Stockholm

Stockholm ist meine absolute Lieblingsstadt. Der letzte Besuch war im Mai 2011, also schon sehr, sehr lange her. Heute habe ich den Flug für den nächsten Urlaub in der wunderbaren Stadt gebucht. Leider erst Ende März. Also noch über 5 Monate, fast ein halbes Jahr. Kaum auszuhalten. Hier ein paar Bilder vom vorletzten Urlaub (Mai 2010):

Mit dem Skyview nach oben

Im Skyview

Auf dem Wasser

Auf Skansen

Auf dem Rückweg vom Fotografiksa Museet

Gondolen am Slussen

Blick auf Södermalm

 

 

 

 

 

 

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Iittala Sarjaton

Ich liebe das Design der finnischen Marke Iittala. Zig Teelichthalter der Serie Kivi gibt es bei uns. Außerdem Teelichthalter von Alvar Aalto und aus der wieder aufgelegten Serie Kastehelmi. Eine Aalto-Vase in der schönsten Farbe Apfelgrün und 2 Maribowls. Außerdem die besten, weil super in der Hand liegenden, Trinkgläser, 1932 von Aino Aalto entworfen, ebenfalls in apfelgrün. Glaswaren allesamt. Tassen und Teller habe ich kaum. Die Serien Teema und Origo – naja. Die überzeugen mich nicht so. Taika und Satumetsä schon eher. Zum Anschauen und als Deko ja, aber wenn etwas auf dem Teller liegt…
Dann habe ich von einer neuen Serie – die ja gar keine Serie sein will – gelesen: Sarjaton. Die hat mich gleich begeistert. Die Gläser vor allem, aber auch die Schalen und Tassen. Und da wollte ich dann schon ein paar Teile haben. Irgendwann bald mal bestellen.
Gestern war ich in der Stadt und wollte eine neue Reibe und einen Spiralschneider kaufen. Also auf zum Küchen Loesch. Ein bisschen durch das riesige Geschäft gestreift und was habe ich entdeckt: einen ganzen Tisch mit Sarjaton. Live und in Farbe. Natürlich konnte ich mich nicht zurückhalten und ein Frühstücksset ist in meinem Einkaufskorb gelandet: bestehend aus einer Tasse Letti in der Frabe red clay, einer Schale Metsä in mud und einem Glas in grey.

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Vilhelm Hammershøi in München

Ich weiß gar nicht mehr genau, wo ich das erste Mal ein Bild von Hammershoi gesehen habe, wahrscheinlich in Kopenhagen, viellleicht aber auch in Oslo. Angetan war ich auf jeden Fall sofort. Im Sommer 2008 gab es eine Hammershoi-Ausstellung in London, und obwohl damals ein paar Tage in London, habe ich es nicht geschafft, die Ausstellung zu besuchen. …und bereut…

Jetzt habe ich gelesen, dass es ab Juni eine Retrospektive in München gibt. Da muss ich dann auf jeden Fall hin. Und freue mich schon.
Die Ausstellung will nicht nur Werke aus allen Schaffensphasen Hammershois zeigen, sondern sie auch in den Kontext seiner europäischen Zeitgenossen stellen.
Vom 15.06-16.09.2012 in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung

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Haus der Woche: Harpa (Reykjavik)

Letzten Sommer war ich ja in Island. Natürlich haben wir da auch Reyjavik besucht. Damals stand schon das Stahlgerüst, aus dem mal die Konzerthalle werden sollte. Die Arbeiten standen still und man wusste nicht, wie man den Bau infolge der Finanzkrise bezahlen sollte. Mittlerweile ist das Haus so gut wie fertig und im August soll es wohl offiziell eingeweiht werden.
Schön ist es geworden. Bin ganz begeistert. Schade, dass es bei unserem Besuch noch nicht fertig war. Naja, noch ein Grund um das schöne Land noch mal zu besuchen…

Verantwortlich zeichnen die Architekturbüros Henning Larsen (Dänemark) und Batteríið Architekten (Island) Die Fassade stammt von Olafur Eliasson.
Auf der Internetseite www.harpa.is wird die Fassade so erklärt „Reminiscent of the crystallised basalt columns commonly found in Iceland, the southern facades create kaleidoscopic reflections of the city and the striking surrounding landscape. Natural light is a key element, dramatically altering the transparency, reflectivity, and colours of the facades as the weather and seasons change.“

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Korento von Klaus Haapaniemi

Ich mag ja die Sachen, die Klaus Haapaniemi macht. Vor allem die Geschirrserie „Satumetsä“ find ich ja schön. Jetzt gibt es eine neue Serie: Korento.  Auch schön.

www.iittala.com

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Lotta Nieminen

Schöne Illustrationen habe ich bei der Finnin Lotta Nieminen gefunden:

Mehr zu Lotta auf ihrer Seite.

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Kaffee & Kuchen: Karlsons (Hamburg)

Als wir in Hamburg waren, haben wir auch das Karlsons besucht. Ein sehr schönes skandinavisches Café mit Tagesgerichten und kleinem Laden. Da wir am Abend noch in der Bullerei essen sollten, konnten wir leider nichts von den Gerichten kosten. Jedoch einen Kaffee trinken und ein Stück leckeren Birnen-Rahm-Kuchen essen. Das Café gefällt mir echt ganz gut und auch der Laden ist ganz nett. Es gibt schwedische Lebensmittel ( z.B. Surströmming, Marabou-Schokolade, Marmelade, Zimtknäcke (leider mir dann doch etwas zu teuer) oder O’boy) und skandinavischen Schnickschnack z.B. von Ib Laursen. Meckern muss ich aber leider auch, auch wenn es kleine Dinge sind: In einem Café, dass skandinavisch und vor allem schwedisch ist, erwarte (!) ich kostenloses Wasser (gerne Selbstbedienung wie in Schweden oder Island etc.) zu meinem Kaffee. Leider habe ich keins entdeckt. Und Zimtpulver wäre auch schön…

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