Archiv der Kategorie: Franken

Risotto mit Waldpilzen

Gestern Nachmittag waren wir im Wald und haben nach Pilzen gesucht. Ich kenne mich damit ja nicht aus, aber mein Mann sammelt schon seit seiner Kindheit. Und das Sammelglück war uns auch hold, da wir unter anderem auch drei Steinpilze gefunden haben.  Einer trocknet gerade und die anderen kamen in ein Pilzrisotto. Das gab es gestern Abend.
Zutaten Grundrezept Risotto (6 Port.):
• gut 1  Gemüsebrühe
• 2 EL Olivenöl 1 EL Maragrine
• 1 große Zwiebel, geschält und fein gehackt
• 2 Knoblauchzehen, geschält und fein gehackt
• 2 Stangen Sellerie Knollensellerie, fein gehackt
• 400 g Risotto-Reis
• 200 ml trockener Weißwein
• Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Aus den Zutaten ein Risotto herstellen, wie hier beschrieben.
Zutaten Pilze:
4 Handvoll gemischte Waldpilze, geputzt
70 g Margarine + 1 Extrastück
Salz, Pfeffer
1 EL Thymianblätter
2 Knoblauchzehen
500 ml Gemüsebrühe
gehackte Petersilie
Saft von einer kleinen Zitrone

Extrastück Margarine in einer Pfanne erhitzen, Pilze zugeben, salzen, pfeffern und ca. 1 Min. braten. Thymian und Knoblauch dazugeben und braten bis die Pilze weich sind. Die Hälfte der Brühe in einen großen Topf geben, Risotto dazu und langsam erhitzen, Pilze untermischen und immer wieder mit der Brühe aufgießen bis der Reis gar ist. Topf vom Herd nehmen, Margarine einrühren, Petersilie, Zitrone untermischen und abschmecken, Risotto etwas ruhen lassen und dann anrichten. für nicht Veganer evtl. mit etwas Parmesan bestreuen. Meiner Meinung nach aber nicht nötig, schmeckt auch ohne sehr gut.

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Essen, Franken, Vegane Rezepte

Endlich…

Ich bin großer Tatort-Fan und das seit vielen Jahren. Als Kind musste ich gar nicht aus dem Zimmer geschickt werden, wenn mein Vater Tatort geguckt hat. Allein der Vorspann und die Titelmusik machten mir so große Angst, dass ich ganz schnell freiwillig das Zimmer verließ. Später dann, als Jugendliche,  war es die einzige Sendung, die ich mit meinen Eltern zusammen geschaut habe. Und jetzt immer noch, nun aber mit meinem Mann. Wann immer es geht, wird Tatort geschaut, auch wenn ich sonst wenig fernsehe und z.B. überhaupt keine Serien.
Heute nun endlich die Schlagzeile auf der Titelseite der Nürnberger Nachrichten: „Endlich: Franken bekommt doch seinen ‚Tatort'“. Endlich ja. Fast alle Flächen-Bundesländer haben mehr als einen Tatort, nur das große Bayern nur einen. Und obwohl Leitmayr und Batic super sind, fehlt ein Franken-Tatort.
Hoffen wir, dass das nicht wieder ein vertrottelter Kommissar wird…
Ich freue mich…

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Alltag, Franken

Kaffee & Kuchen: Macaron (Erlangen)

Letztens habe ich entdeckt, dass es in Erlangen ein Geschäft gibt, das Macarons verkauft. Und so wollte ich den Macarons eine zweite Chance geben, obwohl sie mir bei meinem erstens Versuch (in einer Konditorei in der Nürnberger Innenstadt) nicht geschmeckt hatten und ich die Begeisterung für das Backwerk überhaupt nicht verstehen konnte.
Diese hier – aus Frankreich importiert – schmeckten gleich wesentlich besser. Wir probierten 4 Sorten (brüderlich mit einem scharfen Messer geteilt):
Oben links : Veilchen Cassis
Oben rechts: dreierlei Vanille
Unten links: Himbeer Litschi
Unten rechts Campari Grapefruit.

Mein Favorit war eindeutig „Dreierlei Vanille“. Sehr lecker. Das Stück kostet übrigens 1,30 Euro und im Laden in der Erlanger Friedrichstraße gibt es neben Macarons auch Törtchen, Schokolade und einiges mehr.
Weitere Infos hier.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Essen, Franken

Fischfrikadellen mit Sweet-Chili-Soße, Gurkensalat und Kartoffelsalat

Heute gab es bei und Fischfrikadellen mit süß-scharfer Chilisoße und Gurkensalat nach einem Rezept aus der aktuellen Ausgabe von essen & trinken (3/11). Dazu fränkischen Kartoffelsalat. Sehr lecker.

Chilisoße:
2 Knoblauchzehen
3 rote Chilischoten
60 g brauner Zucker
8 EL Reisessig

Knoblauch fein hacken, Chilischoten in feine Stückchen schneiden. Alles mit 5 EL Wasser in einen Topf geben und 12-15 min einkochen, dann abkühlen lassen.

Fischfrikadellen:
2 Frühlinszwiebeln
3 Öl
500 g Lachsfilet
20 g frisch geriebener Ingwer
2 TL Limettenschale
Salz, Pfeffer

Zwiebeln putzen, in feine Ringe schneiden und im Öl glasig dünsten. Lachs fein hacken und mit den Frühlinszwiebeln, der Limettenschale und dem Ingwer vermengen, salzen und pfeffern. Aus der Masse 8 Frikadellen formen und bei mittlerer bis starker  Hitze je Seite ca, 2 Min braten.

Gurkensalat abgewandelt:
1 Gurke
3 El Limettensaft
Sezuchan-Pfeffer, Salz
4 El Öl.

Gurke ohne Kerne in Streifen schneiden, aus den restlichen Zutaten das Dressing machen und mit der Gurke mischen.

Kartoffelsalat:
600g Kartoffeln (Linda)
1 Schalotte
125 ml Gemüsebrühe
3 El Weinessig
2 El Öl
Salz, Pfeffer
1/2 TL Dijonsenf

Kartoffeln in der Schale kochen, schälen, in Scheiben schneiden und in eine Schüssel geben , die erhitzte Brühe darübergießen, die klein gewürfelte Schalotte untermischen. Aus den restlichen Zutaten ein Dressing aufschlagen und dazugeben. (modifiziert nach einem Rezept aus dem Kochbuch: Sadd & Dsufriedn; Das neue Nürnberger Kochbuch)

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Essen, Franken

Stadtwurst mit Musik

Heute gab es einen fränkischen Klassiker: Stadtwurst mit Musik.

Stadtwurst ist eine Art fränkischer Fleischwurst, die es fein oder grob (Hausmacher) geräuchert gibt oder ungeräuchert (weiße Stadtwurst).

Gestern habe ich spontan ein Stück davon im regionalen Bioladen mit eigener Metzgerei gekauft und gestern auf Brot gegessen. Heute habe ich dann aus dem Rest Stadtwurst mit Musik gemacht.

Eine Zwiebel würfeln oder in Ringe schneiden, die Stadtwurst in Schieben schneiden, darauf etwas Öl und Essig, mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen, kurz durchziehen lassen und mit Bauernbrot essen.

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Essen, Franken

Tag der Brennereien

Heute war der „Tag der offenen Brauereien“ in der Fränkischen Schweiz bzw. rund ums Walbarla. 16 Brennereien und 3 Brauereien hatten zum Tag der offenen Tür geladen. Und die Leute sind in Scharen gekommen.

Wir sind – nachdem heute Nacht der letzte Gast um 3 Uhr unsere Wohnung verlassen hat – erst gegen halb zwei losgekommen. Zuerst sind wir nach Pretzfeld gefahren, um einen fränksichen Single-Malt Whiskey zu probieren. Obwohl ich sonst eigentlich keinen Whiskey trinke und deshalb wohl auch nicht richtig kompetent bin, hat er mir ganz gut geschmeckt –  schmeckte schön nach Vanille. Kompetentere Begleiter  waren jedoch nicht so begeistert.

Da es Sonntagnachmittag war und auch sehr viel los, haben wir leider keine Obstbrände und Liköre probiert. Doch wir konnten einen Teil der Brennerei besichtigen und es wurden uns sehr freundlich einige Fragen beantwortet. Wir werden also, wenn es etwas ruhiger ist, zurück zur Brennerei Haas kommen. Danach ging es weiter nach Mittelehrenbach. Dort gibt es eine Bioland-Brennerei. Wir haben heißen Apfelpunsch und Apfelfederweißer getrunken, letzteren auch gekauft. Dabei ist auch das Bild rechts mit den vielen Apfelsorten entstanden. Schon interessant was es alles für Äpfel gibt, jenseits von Granny Smith und Golden Delicious.

Das Brennen hat in Franken ja eine ähnliche Tradition wie das Bierbrauen. Nebenbei sind die Streuobstwiesen gut für die Umwelt und schön anzuschauen sind sie auch noch.

Zum Abschluss haben wir noch das Elch-Bräu in Thuisbrunn besucht. Man konnte die Brauerei besichtigen und das Bier direkt aus dem Kessel probieren. Das Bier ist ganz gut, ebenso die Gastwirtschaft.  Seitdem es die Brauerei gibt, ist die Gastwirtschaft jedoch oft voll.  Außerdem ist Thusibrunn durchaus eine Reise wert und man kann in der Gegend gut wandern.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Franken