Archiv der Kategorie: Essen

Cashew-Käse oder Cashew-Creme

Irgendwie ist Fermentation etwas, was mich ja schon lange interessiert, aber irgendwie finde ich nie so richtig die Zeit dazu, mich damit mehr zu beschäftigen.
Käse-Herstellung interessiert mich auch. Und ich habe ja auch schon mal den Basic Cashew Cheese nach dem Rezept von Miyoko Schinner aus dem Buch “Artisan Vegan Cheese“ gemacht und dazu auch Rejuvelac angesetzt. Da ich aber nicht so organisiert bin und manchmal keine Zeit finde, ist mir der Rejuvelac zweimal gekippt und ich konnte ihn nicht mehr verwenden und somit auch keinen Käse machen.
Recherchen auf verschiedenen Websites und in Büchern haben ergeben, dass man auch probiotisches Pulver (in amerikanischen Blogs ist von Kapseln die Rede) verwenden kann, die aber oft nicht billig sind.
Mit Brottrunk soll es auch gehen. Da ich aber keine Flasche aufbrauche, habe ich mir im Bioladen Brottrunk-Pulver gekauft und damit den Käse fermentiert.
Ob das nun wie Käse schmeckt oder nicht ist für mich unwichtig,  lecker ist er auf jeden Fall und das ist wichtig.

Zutaten:
2 Tassen Cashewkerne, eingeweicht
1 Tasse Wasser
1/2 TL Salz
1/2 TL Kanne Bio Enzym-Fermentgetreide
1 EL Hefeflocken
1 TL Zitronensaft

Zubereitung:
Alle Zutaten im Mixer zu einer homogenen Masse mixen.
Bei Zimmertemperatur mindestens 24 Stunden fermentieren lassen.
Hält sich im Kühlschrank mindestens eine Woche und reift noch etwas nach.

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Isas Mac & Cheese

IMG_5468Immer mal wieder stieß ich auf ein Gericht mit dem Namen Mac & Cheese. Hört sich sehr mächtig an und sieht auch recht ungesund aus. Ist aber wohl ein Gericht, dass sich Neudeutsch Comfort Food nennt und einfach schmeckt.
In einer nicht ganz so ungesunden – und natürlich veganen Form – wurde es von mir nachgekocht. Gibt es sicher wieder, denn wenn die Cashews vorher eingeweicht werden, geht es ratzfatz und ist somit ein alltagstaugliches Schnell-Gericht.
Man braucht:
eingeweichte Cashews
etwas Olivenöl
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Gemüsebrühe
1 EL Stärke
1 TL Hefeflocken
1 kleine geröstete Paprika
Salz, Pfeffer
etwas geräuchertes Paprikapulver
gemahlenes Senfpulver
Thymian

Pasta nach Wunsch

Zubereitung:
Die Zwiebel würfeln und in Olivenöl andünsten, Knoblauch dazu und mitdünsten.
Dann mit allen anderen Zutaten in den Mixer geben und cremig mixen.
Währenddessen die Nudeln kochen.
Soße in einen Topf geben und erhitzen, dabei dickt die Soße ein.
Mit der bissfesten  Pasta servieren. Fertig.

Wunderbar dazu passt Rosenkohl. Rosenkohl putzen und dann fast halbieren, so dass die Röschen nur noch am Strunk zusammen sind, kurz in Salzwasser kochen und dann mit Meersalz zur Pasta servieren. Ein schöner, frischer Kontrast zur cremigen Soße.

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Rezept vom Blog PostPunkKitchen.

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Kladdkakans Dag

IMG_5251Heute ist in Schweden Kladdkakans Dag. Der Tag des Kladdkaka, also des klebrigen Kuchens.  In Schweden gibt es ja einen Waffeltag, einen Zimtschneckentag usw.
Den Kladdkaka gab es bei uns allerdings schon am Wochenende. Da er aber so lecker schmeckt, gibt es in sicher bald wieder.
Das Rezept ist natürlich vegan und gibt es heute am Kladdkakans Dag.

Zutaten:
100g Zartbitterschokolade
100g Alsan
200ml pflanzliche Sahne
2 dl  Zucker
2 dl Mehl
1 EL Kakao
1 Prise Salz

Zubereitung:
Margarine und Schokolade schmelzen, dann die Sahne einrühren. Die trockenen Zutaten (Zucker, Kakao, Mehl, Salz) mischen und dann die flüssige Schoko-Alsan-Sahne unterheben und alles in eine gefettete Form geben.
Ich hatte nur eine 18er-Form, deshalb ist der Kuchen bei mir etwas höher, (20-22 geht auch. Dann vielleicht nur 20 Min. backen).
25 Minuten im vorgeheizten Backofen backen und abkühlen lassen.

Der Kuchen soll innen noch klebrig sein, daher der Name.
Mit Sahne und/oder Eis oder Himbeeren oder….. servieren.

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Mein fünfter Vegan Wednesday (#60)

Endlich komme ich dazu, meinen Vegan Wednesday zu posten. Sehr spektakulär ist er zwar nicht. Aber das haben Mittwoche wohl so an sich. Und deshalb wird ja auch am Mittwoch gesammelt und nicht am Wochenende, wo man oft mehr Zeit zum Kochen und Backen hat. Gesammelt wird diesmal übrigens hier.
IMG_4974Zum Frühstück gab es am Mittwoch zu Hause Kaffee mit Sojamilch und in der Arbeit dann eine Laugenbreze von Brezen Kolb. Ja, eigentlich wollte ich immer Haferflocken zum Frühstück essen. Manchmal schaffe ich aber nicht, das Frühstück vorzubereiten und dann gibt es eben eine Laugenbreze.

IMG_4981Am Dienstag war der Göttergatte nochmal beim Pilzesammeln, so dass es am Mittwoch Waldpilze in Sahnesoße mit Zartweizen gab.
IMG_4983Später gab es dann etwas Süßes: Alpro Schokopudding mit Kirschen aus dem Glas, Schlagfix und weißer Schakalode.
IMG_4994Abends gab es dann noch Feldsalat mit Balsamicodressing, gerösteten Kernen (Kürbis, Sonnenblume, Mandeln) und einem gebratenen Steinpilz.

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Maronen-Karotten-Suppe mit Rosmarin

IMG_4969Bei uns gibt es eindeutig zu wenig Suppe. Das soll sich ändern. Den Anfang macht eine Maronen-Karotten-Suppe.
Zutaten:
4o0g Karotten, geputzt und schräg in Scheiben schneiden
4 Schalotten, fein gewürfelt
2 Zweige frischer Rosmarin (notfalls auch getrockneter)
1,25 Liter Gemüsebrühe
250ml Cidre (herb)
400g vorgegarte Maronen
Salz und Pfeffer
Olivenöl

Zubereitung: Schalotten in Olivenöl andünsten, Rosmarin und Karotten zugeben, weiterdünsten. Dann mit Brühe und Apfelcidre aufgießen und die Karotten fertig garen. Kurz vorm Ende die in Scheiben geschnittenen Maronen in der Suppe erwärmen und servieren.

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Pilze sammeln und Kartoffel-Pilz-Gratin

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Gesammelte Steinpilze: Ich im Glück 🙂

Es ist Herbst. Also Zeit zum Pilze sammeln. Der Göttergatte kennt sich ganz gut aus und sorgt dafür, dass ich keinen Knollenblätterpilz sammle. Aber Steinpilze sind eh viel schöner…
Letzten Sonntag ging es in den Wald und wir fanden im ersten Wald unter anderem ein paar Pfifferlinge. Insgesamt genug Pilze, die für eine Mahlzeit für uns reichten. Auf dem Heimweg haben wir dann noch in einen anderen Wald geschaut und dort habe ich dann noch neun kleine Steinpilze gefunden. Vardagsmys im Glück. Zuerst wollten wir am Abend einen Kartoffel-Pilz-Auflauf machen, da wir aber zu großen Hunger hatten, gab es eine Pilz-Sahne-Soße zu Vollkorn-Linguine. Die Steinpilze wurden zum trocknen vorbereitet.

Die Pilze werden getrocknet (oben rechts: keine Steinpilze

Die Pilze werden getrocknet (oben rechts: keine Steinpilze)

Am Donnerstagvormittag waren wir dann nochmal mit einem Freund beim Pilzesammeln. Auch da haben wir u.a. ein paar Steinpilze gefunden. Der Freund (sein erstes Mal beim Pilzesammeln) konnte sein Glück kaum fassen und wir waren auch zufrieden. Gestern gab es dann auch endlich den Kartoffel-Pilz-Gratin.
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Zutaten:
300g Waldpilze (andere gehen natürlich auch) geputzt und in Scheiben geschnitten
500g Kartoffeln geschält und in sehr dünne Scheiben geschnitten (am Besten mit einer Küchenmaschine)
Fett für die Form
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
200g Pflanzensahne (bei uns Alpro Sojasahne)
(evtl etwas Petersilie)

Zubereitung:
Eine Auflaufform fetten und die Pilze und Kartoffeln abwechselnd dachziegelartig in die Form schichten. Dabei jede Lage würzen. Sahne seitlich drangießen. Die Form auf die mittlere Schiene in den vorgeheizten Backofen (2oo Grad) stellen und etwa 40 Minuten backen. Den Gratin mit Petersilie bestreuen und servieren. Da ich Petersilie nicht so gern mag, haben wir sie weggelassen.

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Paprika-Reis-Topf mit Soja

IMG_4943Heute gab es einen sehr guten, würzigen Reis-Topf. Vor einigen Wochen habe ich im türkischen Supermarkt spontan ein Glas Paprika-Püree (geleneksel lezzet biber) gekauft. Zuerst wusste ich nicht so recht, was ich damit anfangen soll. Dann enstand erst eine Paprikasoße zum Serviettenknödel und jetzt dieser Paprika-Reis-Topf. Und ich muss echt sagen, dass beides mit dem Paprika-Püree echt lecker und würzig schmeckt.
Zutaten für 4:
2 Zwiebeln, gewürfelt
1 EL Tomatenmark
3 EL Paprika-Püree
2 weiße Spitzpaprika, gewürfelt
2 rote Spitzpaprika, gewürfelt
1/2 Dose Tomaten
Wasser
10og Sojagranulat
200g Parboiled-Reis
Salz, Pfeffer, Olivenöl
scharfes, geräuchtertes Paprikapulver
Zubereitung:
Zwiebeln in etwas Olivenöl anschwitzen, Tomatenmark und Paprikapüree mit anbraten, mit Wasser aufgießen, Paprika, Tomaten, Sojagranulat und Reis zugeben und köcheln lassen, bis der Reis fertig ist. Mit Salz Pfeffer und Paprikapulver würzen, evtl beim Kochen noch Wasser nachgießen.

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Mein vierter Vegan Wedensday (#58)

So. Am Mittwoch war schon mein vierter Vegan Wednesday. Wenn man bedenkt, dass ich ja auch einmal ausgesetzt habe, weil ich es nicht geschafft hatte, mein Essen zu fotografieren, vergeht die Zeit ganz schön schnell…
IMG_4898Zum Frühstück gab es diesmal Haferflocken. Irgendwo, leider weiß ich nicht mehr wo, habe ich von einer total einfachen Haferflocken bzw. Porridge-Zubereitung gelesen. Diese dann am Montag ausprobiert und seit dem gibt es nur noch dieses Frühstück. Die Haferflocken (und auch 1 TL geschroteter Leinsamen) werden mit kochendem Wasser übergossen und dann lässt man sie ein wenig einweichen. Ich gehe derweil duschen. Wenn ich zurückomme, sind die Haferflocken schön gequellt. Darauf gibt es Obst (am Mittwoch Weintrauben), Nüsse oder Mandeln (am Mi ein paar ganze Mandeln), Kokoschips und Zimt. Lecker. Da die gequellten Haferflocken schön cremig sind, braucht man meiner Meinung nach keine Milch. Was ich auch super finde, gerade in der kalten Jahreszeit, ist, dass die Haferflocken noch lauwarm sind und mir so viel besser schmecken als Müsli/Flocken mit kühlschrankkalter Milch. Außerdem spart man sich Zeit (bei einem normalen Porridge stehe ich am Herd daneben) und Topf braucht man auch keinen abspülen. Ihr merkt schon, ich bin begeistert! Dazu gab es zwei Tassen Grünen Tee, da ich versuche, meinen Kaffeekonsum zu reduzieren.
IMG_4900Mittags war ich mit zwei Kollegen bei einem Thai-Imbiss. Normalerweise bin ich mittags nicht in der Ecke. Aber was ist schon normal? Der Gold-Thai-Imbiss ist in der Hirschelgasse, in der Nähe des Rathenauplatzes in Nürnberg. Die Dame dort versicherte mir keine Milchprodukte etc. zu verwenden und sie meinte, dass es in Asien ja auch nicht üblich sei. Worauf ich erwiderte, dass ich auch andere Thai-/Asienimbisse kenne. Ich entschied mich für die Nummer 49 Pad Kieemou Tofu – Gebratene Reisnudeln mit Tofu, buntem Gemüse und frischem Thai-Basilikum. Leider muss ich allerdings sagen, dass ich vom Essen nicht sehr überzeugt war. Wenig Tofu und sehr wenig Gemüse. Das Gericht wird es sicher nicht mehr geben…
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Zum Abendessen gab es dann Feldsalat mit ein paar Sonnenblumenkernen und den Rest von Dienstag: Steckrübenminestrone. Das ist eine Variation der Mairübchenminestrone, die ich hier schon mal gebloggt habe. Statt Rübchen habe ich eine kleine Steckrübe verwendet und statt Grünkern, der alle war, habe ich Getreide-Reis verwendet.
IMG_4910Gesammelt wird diese Woche hier. Und alle veganen Mittwoche kann man hier sehen.

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Pasta alla Norma

IMG_4790Ich mag Aubergine sehr gern. Noch nicht so besonders lange. Früher hat sie einfach keine große Rolle gespielt. Mittlerweile habe ich jedoch fast immer eine zu Hause. Meist gibt es sie einfach in der Grillpfanne gegrillt oder als Ofengemüse mit Süßkartoffen, Karotten etc. Jetzt das erste Mal als Nudelsauce. Und ich frage mich, warum ich diese Sauce erst jetzt das erste Mal gemacht habe. Pasta alla Norma ist wohl ein italienischer Klassiker und wird sich auch im Hause „Vardagsmys“ etablieren.
Zutaten:
1 Aubergine
1 kleine Zwiebel, gewürfelt
1 Knoblauchzehe, gehackt
1 Dose Tomaten
1 TL Rotweinessig
1 EL getrockneter Oregano
Olivenöl, Salz, Pfeffer
Basilikum

Zubereitung:
Aubergine in nicht zu kleine Stücke schneiden.  In zwei Runden in einer Pfanne mit etwas Olivenöl anbraten. Aus der Pfanne nehmen. Dann Zwiebel und Knoblauch andünsten, mit den Tomaten ablöschen, Essig und Oregano dazu und dann wieder die Aubergine dazugeben. 10-15 Minuten köcheln lassen. Salzen und pfeffern. Etwas gehacktes Basilikum unterheben und auf Nudeln servieren. Bei uns gab’s Dinkel-Vollkorn-Spiralen von Spielberger.

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Seitan-Pilz-Stroganoff

IMG_4854Hier kommt das Rezept vom Vegan Wednesday. Das Rezept beginnt mit dem Satz: „Dieses Stroganoff ist der absolute Hammer.“ Da kann ich nur zustimmen. Hat es früher schon hin und wieder gegeben, am Mittwoch dann das erste Mal mit Seitan. Ich stimme in die Lobeshymnen Jamie Olivers mit ein: der absolute Hammer.

Zutaten für 2:
1 Zwiebel (rot oder weiß), fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, gehackt
eine Packung Viana Seitan
Salz und Pfeffer, Olivenöl
1 EL Paprikapulver mild
250 (Wild-)Pilze (bei mir braune Champignons), geputzt und in grobe Streifen geschnittem
1 kleiner Bund Petersilie, Blätter und Stängel (habe ich weggelassen, weil ich Petersilie nicht mag, bei mir gab es stattdessen etwas getrockneten Estragon)
1 kleines Stück Butter
3-4cl Weinbrand
abgeriebene Schale und Saft einer 1/2 Zitrone
150g vegane Creme Fraiche (bei mir ein Schwupps Sojasahne im Stroganoff; und zum Stroganoff habe ich noch einen Becher abgetropftes Sojajoghurt serviert)

Zubereitung:
Seitan in Streifen schneiden und mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Pfanne mit etwas Olivenöl erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch anschwitzen, Seitan dazu und anbraten, dann die Pilze. Petersilienstängel gehackt dazu (falls gewünscht). Die Butter zugeben und mit dem Weinbrand ablöschen. Den Weinbrand entzünden. Wenn erloschen, die Zitronenschale , den Saft und die Sahne (oder Creme Fraiche) zugeben. Etwas einköcheln lassen. mit Petersilie bestreut und zusammen mit Reis servieren.

Rezept aus: „Natürlich Jamie“ von Jamie Oliver. Von mir veganisiert.

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