Monatsarchiv: Oktober 2013

Leseraufruf von „Zeit online“ zum Thema Veganismus

„Zeit online“ will sich ab 28. 10 eine Woche dem Thema „Veganismus – Ethik oder Dogma?“ widmen. Dazu gibt es einen Aufruf und Menschen, die vegan leben oder lebten, sollen von ihren Erfahrungen berichten.
Folgende Fragen sollen in einem Leserartikel beantwortet werden:

„Beweggründe: Warum haben Sie sich für eine vegane Lebensführung entschieden? Wie hat dies Ihr Leben verändert? Haben Sie das Gefühl, ein besserer Mensch geworden zu sein? Oder haben Sie sich inzwischen wieder vom Veganismus abgewandt? Aus welchen Gründen?

Soziales: Wie reagiert Ihr Umfeld auf Ihre Entscheidung, vegan zu leben? Ist die soziale Akzeptanz in städtischen Umfeldern größer als in ländlichen? Wie funktioniert das, wenn in einer Partnerschaft nur einer vegan lebt?

Praktisches: Wie leicht oder schwer fällt es Ihnen, vegan zu leben? Wie ist die vegane Infrastruktur (Supermärkte, Restaurants) in Ihrer Nähe? Welche Produkte mögen Sie besonders, welche fehlen Ihnen?“
Infos dazu gibt es hier.

Falls ich am Wochenende Zeit finde, werde ich vielleicht mitmachen…

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Spaziergang am Main

Strand von Albertshofen

Strand von Albertshofen

Gestern war das Wetter ja wunderschön. Deshalb entschieden wir uns zu einem kleinen Ausflug. Wir fuhren mit dem Auto nach Albertshofen. Dort parkten wir am Main und fuhren mit der Mainfähre (70 Cent für Fußgänger) nach Mainstockheim.

Mainfähre zwischen Albertshofen und Mainstockheim

Mainfähre zwischen Albertshofen und Mainstockheim

Auf der Fähre

Auf der Fähre

Von Mainstockheim spazierten wir am Main entlang nach Dettelbach.

Dettelbach im Blick

Dettelbach im Blick

Ferienwohnung im Turm

Ferienwohnung im Turm

Im Turm gibt es eine Ferienwohnung, die man für 40 Euro die Nacht mieten kann. Sicherlich ein Urlaub wert.

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In Dettelbach angekommen, spazierten wir an der Stadtmauer entlang durch den Ort, besuchten den Marktplatz und die Kirche und gingen dann weiter zum Fähranleger am Rande des Ortes.
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Dann ging es mit der Fähre wieder zurück auf die andere Mainseite und zurück nach Albertshofen.

Fähre von Dettelbach nach Mainsondheim

Fähre von Dettelbach nach Mainsondheim

Schöner Ausflug, auch wenn man auf dem Weg meistens nicht direkt am Main entlang gehen konnte.

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Mein fünfter Vegan Wednesday (#60)

Endlich komme ich dazu, meinen Vegan Wednesday zu posten. Sehr spektakulär ist er zwar nicht. Aber das haben Mittwoche wohl so an sich. Und deshalb wird ja auch am Mittwoch gesammelt und nicht am Wochenende, wo man oft mehr Zeit zum Kochen und Backen hat. Gesammelt wird diesmal übrigens hier.
IMG_4974Zum Frühstück gab es am Mittwoch zu Hause Kaffee mit Sojamilch und in der Arbeit dann eine Laugenbreze von Brezen Kolb. Ja, eigentlich wollte ich immer Haferflocken zum Frühstück essen. Manchmal schaffe ich aber nicht, das Frühstück vorzubereiten und dann gibt es eben eine Laugenbreze.

IMG_4981Am Dienstag war der Göttergatte nochmal beim Pilzesammeln, so dass es am Mittwoch Waldpilze in Sahnesoße mit Zartweizen gab.
IMG_4983Später gab es dann etwas Süßes: Alpro Schokopudding mit Kirschen aus dem Glas, Schlagfix und weißer Schakalode.
IMG_4994Abends gab es dann noch Feldsalat mit Balsamicodressing, gerösteten Kernen (Kürbis, Sonnenblume, Mandeln) und einem gebratenen Steinpilz.

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Maronen-Karotten-Suppe mit Rosmarin

IMG_4969Bei uns gibt es eindeutig zu wenig Suppe. Das soll sich ändern. Den Anfang macht eine Maronen-Karotten-Suppe.
Zutaten:
4o0g Karotten, geputzt und schräg in Scheiben schneiden
4 Schalotten, fein gewürfelt
2 Zweige frischer Rosmarin (notfalls auch getrockneter)
1,25 Liter Gemüsebrühe
250ml Cidre (herb)
400g vorgegarte Maronen
Salz und Pfeffer
Olivenöl

Zubereitung: Schalotten in Olivenöl andünsten, Rosmarin und Karotten zugeben, weiterdünsten. Dann mit Brühe und Apfelcidre aufgießen und die Karotten fertig garen. Kurz vorm Ende die in Scheiben geschnittenen Maronen in der Suppe erwärmen und servieren.

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Pilze sammeln und Kartoffel-Pilz-Gratin

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Gesammelte Steinpilze: Ich im Glück 🙂

Es ist Herbst. Also Zeit zum Pilze sammeln. Der Göttergatte kennt sich ganz gut aus und sorgt dafür, dass ich keinen Knollenblätterpilz sammle. Aber Steinpilze sind eh viel schöner…
Letzten Sonntag ging es in den Wald und wir fanden im ersten Wald unter anderem ein paar Pfifferlinge. Insgesamt genug Pilze, die für eine Mahlzeit für uns reichten. Auf dem Heimweg haben wir dann noch in einen anderen Wald geschaut und dort habe ich dann noch neun kleine Steinpilze gefunden. Vardagsmys im Glück. Zuerst wollten wir am Abend einen Kartoffel-Pilz-Auflauf machen, da wir aber zu großen Hunger hatten, gab es eine Pilz-Sahne-Soße zu Vollkorn-Linguine. Die Steinpilze wurden zum trocknen vorbereitet.

Die Pilze werden getrocknet (oben rechts: keine Steinpilze

Die Pilze werden getrocknet (oben rechts: keine Steinpilze)

Am Donnerstagvormittag waren wir dann nochmal mit einem Freund beim Pilzesammeln. Auch da haben wir u.a. ein paar Steinpilze gefunden. Der Freund (sein erstes Mal beim Pilzesammeln) konnte sein Glück kaum fassen und wir waren auch zufrieden. Gestern gab es dann auch endlich den Kartoffel-Pilz-Gratin.
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Zutaten:
300g Waldpilze (andere gehen natürlich auch) geputzt und in Scheiben geschnitten
500g Kartoffeln geschält und in sehr dünne Scheiben geschnitten (am Besten mit einer Küchenmaschine)
Fett für die Form
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
200g Pflanzensahne (bei uns Alpro Sojasahne)
(evtl etwas Petersilie)

Zubereitung:
Eine Auflaufform fetten und die Pilze und Kartoffeln abwechselnd dachziegelartig in die Form schichten. Dabei jede Lage würzen. Sahne seitlich drangießen. Die Form auf die mittlere Schiene in den vorgeheizten Backofen (2oo Grad) stellen und etwa 40 Minuten backen. Den Gratin mit Petersilie bestreuen und servieren. Da ich Petersilie nicht so gern mag, haben wir sie weggelassen.

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Paprika-Reis-Topf mit Soja

IMG_4943Heute gab es einen sehr guten, würzigen Reis-Topf. Vor einigen Wochen habe ich im türkischen Supermarkt spontan ein Glas Paprika-Püree (geleneksel lezzet biber) gekauft. Zuerst wusste ich nicht so recht, was ich damit anfangen soll. Dann enstand erst eine Paprikasoße zum Serviettenknödel und jetzt dieser Paprika-Reis-Topf. Und ich muss echt sagen, dass beides mit dem Paprika-Püree echt lecker und würzig schmeckt.
Zutaten für 4:
2 Zwiebeln, gewürfelt
1 EL Tomatenmark
3 EL Paprika-Püree
2 weiße Spitzpaprika, gewürfelt
2 rote Spitzpaprika, gewürfelt
1/2 Dose Tomaten
Wasser
10og Sojagranulat
200g Parboiled-Reis
Salz, Pfeffer, Olivenöl
scharfes, geräuchtertes Paprikapulver
Zubereitung:
Zwiebeln in etwas Olivenöl anschwitzen, Tomatenmark und Paprikapüree mit anbraten, mit Wasser aufgießen, Paprika, Tomaten, Sojagranulat und Reis zugeben und köcheln lassen, bis der Reis fertig ist. Mit Salz Pfeffer und Paprikapulver würzen, evtl beim Kochen noch Wasser nachgießen.

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Vegan essen gehen in Nürnberg: Loving Hut

Portion Nummer 2 vom Buffet

Portion Nummer 2 vom Buffet

So. Letzte Woche haben wir es geschafft, das neue vegane Restaurant „Loving Hut“ in Nürnberg zu besuchen. Dort gibt es neben einigen Gerichten von der Karte auch ein asiatisches Buffet. Buffet finde ich ja prinzipiell immer gut, da man Vieles probieren kann und auch seine Portionsgröße(n) wählen kann. Der Teller wird gewogen und so zahlt man nur das, was man auch auf dem Teller hat (1,40 Euro pro 100 Gramm). Meine zweite Portion (siehe Foto) hat beispielsweise 4,20 Euro gekostet. Die erste 5,80. Der Göttergatte hat noch ein bisschen mehr bezahlt. Günstig ist es also nicht gerade. Und irgendwie kann man sich nicht richtig entscheiden, ob man ein Imbiss (Getränkeselbstbedingung aus dem Kühlschrank), eine Kantine (braune Tabletts) oder doch ein Restaurant (Kerzen auf dem Tisch, man bekommt eine Spesiekarte) sein will.
Insgesamt hat es uns aber gut geschmeckt und wir kommen sicher irgendwann mal wieder.
Loving Hut ist ja eine Kette und im Internet ist auch von Sekte die Rede. So richtige Informationen dazu konnte ich allerdings nicht finden.

Auf dem Weg zurück zur U-Bahn hatte ich dann noch Lust auf einen Nachtisch. Deshalb gab es dann noch eine Kugel veganes Eis im Café Jo. Pistazie! Lecker!
Man fühlt sich dort im Eck (Kirchenweg ) wie im Veganer-Himmel. 🙂

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