Monatsarchiv: September 2013

Mein vierter Vegan Wedensday (#58)

So. Am Mittwoch war schon mein vierter Vegan Wednesday. Wenn man bedenkt, dass ich ja auch einmal ausgesetzt habe, weil ich es nicht geschafft hatte, mein Essen zu fotografieren, vergeht die Zeit ganz schön schnell…
IMG_4898Zum Frühstück gab es diesmal Haferflocken. Irgendwo, leider weiß ich nicht mehr wo, habe ich von einer total einfachen Haferflocken bzw. Porridge-Zubereitung gelesen. Diese dann am Montag ausprobiert und seit dem gibt es nur noch dieses Frühstück. Die Haferflocken (und auch 1 TL geschroteter Leinsamen) werden mit kochendem Wasser übergossen und dann lässt man sie ein wenig einweichen. Ich gehe derweil duschen. Wenn ich zurückomme, sind die Haferflocken schön gequellt. Darauf gibt es Obst (am Mittwoch Weintrauben), Nüsse oder Mandeln (am Mi ein paar ganze Mandeln), Kokoschips und Zimt. Lecker. Da die gequellten Haferflocken schön cremig sind, braucht man meiner Meinung nach keine Milch. Was ich auch super finde, gerade in der kalten Jahreszeit, ist, dass die Haferflocken noch lauwarm sind und mir so viel besser schmecken als Müsli/Flocken mit kühlschrankkalter Milch. Außerdem spart man sich Zeit (bei einem normalen Porridge stehe ich am Herd daneben) und Topf braucht man auch keinen abspülen. Ihr merkt schon, ich bin begeistert! Dazu gab es zwei Tassen Grünen Tee, da ich versuche, meinen Kaffeekonsum zu reduzieren.
IMG_4900Mittags war ich mit zwei Kollegen bei einem Thai-Imbiss. Normalerweise bin ich mittags nicht in der Ecke. Aber was ist schon normal? Der Gold-Thai-Imbiss ist in der Hirschelgasse, in der Nähe des Rathenauplatzes in Nürnberg. Die Dame dort versicherte mir keine Milchprodukte etc. zu verwenden und sie meinte, dass es in Asien ja auch nicht üblich sei. Worauf ich erwiderte, dass ich auch andere Thai-/Asienimbisse kenne. Ich entschied mich für die Nummer 49 Pad Kieemou Tofu – Gebratene Reisnudeln mit Tofu, buntem Gemüse und frischem Thai-Basilikum. Leider muss ich allerdings sagen, dass ich vom Essen nicht sehr überzeugt war. Wenig Tofu und sehr wenig Gemüse. Das Gericht wird es sicher nicht mehr geben…
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Zum Abendessen gab es dann Feldsalat mit ein paar Sonnenblumenkernen und den Rest von Dienstag: Steckrübenminestrone. Das ist eine Variation der Mairübchenminestrone, die ich hier schon mal gebloggt habe. Statt Rübchen habe ich eine kleine Steckrübe verwendet und statt Grünkern, der alle war, habe ich Getreide-Reis verwendet.
IMG_4910Gesammelt wird diese Woche hier. Und alle veganen Mittwoche kann man hier sehen.

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Pasta alla Norma

IMG_4790Ich mag Aubergine sehr gern. Noch nicht so besonders lange. Früher hat sie einfach keine große Rolle gespielt. Mittlerweile habe ich jedoch fast immer eine zu Hause. Meist gibt es sie einfach in der Grillpfanne gegrillt oder als Ofengemüse mit Süßkartoffen, Karotten etc. Jetzt das erste Mal als Nudelsauce. Und ich frage mich, warum ich diese Sauce erst jetzt das erste Mal gemacht habe. Pasta alla Norma ist wohl ein italienischer Klassiker und wird sich auch im Hause „Vardagsmys“ etablieren.
Zutaten:
1 Aubergine
1 kleine Zwiebel, gewürfelt
1 Knoblauchzehe, gehackt
1 Dose Tomaten
1 TL Rotweinessig
1 EL getrockneter Oregano
Olivenöl, Salz, Pfeffer
Basilikum

Zubereitung:
Aubergine in nicht zu kleine Stücke schneiden.  In zwei Runden in einer Pfanne mit etwas Olivenöl anbraten. Aus der Pfanne nehmen. Dann Zwiebel und Knoblauch andünsten, mit den Tomaten ablöschen, Essig und Oregano dazu und dann wieder die Aubergine dazugeben. 10-15 Minuten köcheln lassen. Salzen und pfeffern. Etwas gehacktes Basilikum unterheben und auf Nudeln servieren. Bei uns gab’s Dinkel-Vollkorn-Spiralen von Spielberger.

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Seitan-Pilz-Stroganoff

IMG_4854Hier kommt das Rezept vom Vegan Wednesday. Das Rezept beginnt mit dem Satz: „Dieses Stroganoff ist der absolute Hammer.“ Da kann ich nur zustimmen. Hat es früher schon hin und wieder gegeben, am Mittwoch dann das erste Mal mit Seitan. Ich stimme in die Lobeshymnen Jamie Olivers mit ein: der absolute Hammer.

Zutaten für 2:
1 Zwiebel (rot oder weiß), fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, gehackt
eine Packung Viana Seitan
Salz und Pfeffer, Olivenöl
1 EL Paprikapulver mild
250 (Wild-)Pilze (bei mir braune Champignons), geputzt und in grobe Streifen geschnittem
1 kleiner Bund Petersilie, Blätter und Stängel (habe ich weggelassen, weil ich Petersilie nicht mag, bei mir gab es stattdessen etwas getrockneten Estragon)
1 kleines Stück Butter
3-4cl Weinbrand
abgeriebene Schale und Saft einer 1/2 Zitrone
150g vegane Creme Fraiche (bei mir ein Schwupps Sojasahne im Stroganoff; und zum Stroganoff habe ich noch einen Becher abgetropftes Sojajoghurt serviert)

Zubereitung:
Seitan in Streifen schneiden und mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Pfanne mit etwas Olivenöl erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch anschwitzen, Seitan dazu und anbraten, dann die Pilze. Petersilienstängel gehackt dazu (falls gewünscht). Die Butter zugeben und mit dem Weinbrand ablöschen. Den Weinbrand entzünden. Wenn erloschen, die Zitronenschale , den Saft und die Sahne (oder Creme Fraiche) zugeben. Etwas einköcheln lassen. mit Petersilie bestreut und zusammen mit Reis servieren.

Rezept aus: „Natürlich Jamie“ von Jamie Oliver. Von mir veganisiert.

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Veganer Federweißer

IMG_4875Es gibt ihn wieder: Deutschen Federweißen. Ich finde ihn so lecker. Jetzt stellte sich aber die Frage, ist der denn überhaupt vegan? Man sollte ja meinen, ja. Warum Klären etc, wenn er doch eh trüb ist? Weit gefehlt! Schönen scheint immer zu gehen. Zumindest macht das den Eindruck, wenn man im Internet sucht. Der hier am weitesten verbreitete von Gerstacker ist wohl nicht vegan. Eine Antwort auf meine Anfrage habe ich allerdings nicht bekommen.

Hier im Bioladen (Ebl) gibt es fränkischen Bioland-Federweißen von Rothe. Ich habe angefragt, ob der Federweiße vegan sei. Innerhalb weniger Stunden habe ich eine Antwort bekommen. Manfred Rothe schreibt, dass sein Federweißer und der Wein schon immer vegan seien und ohne diese Weinbehandlungsmittel auskämen.
Deshalb wanderten heute je eine Flasche Federweißer und Federweißer Rotling in die Einkaufstasche. Der Rotling wird gerade probiert: Sehr gut!
Morgen oder am Wochenende will ich noch Brotkuchen dazu backen….

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Mein dritter Vegan Wednesday (#57)

Hier kommt mein Bericht vom gestrigen Vegan Wednesday. Gesammelt wird diesmal hier.
IMG_4847Zum Frühstück gab es diesmal Grießbrei mit Apfelmark, Ahornsirup und Zimt. Ein warmes Frühstück hat schon was. Dazu natürlich wie jeden Morgen Kaffee mit Sojamilch.

IMG_4844Mittags gab es dann einen Rest von Dienstag: Pizzoccheri (Buchweizennudeln) mit Kartoffeln und Wirsing. Das Bild ist von Dienstag. Am Mittwoch gab es zum Einen weniger und zum Anderen sah es nicht mehr ganz so schön aus.

IMG_4854Zum Abendessen habe ich dann Seitan-Stroganoff mit Reis kredenzt. Dafür habe ich ein altes Jamie Oliver-Rezept, das es früher öfter mal gab, veganisiert. Sehr lecker. Das Rezept gibt es hier.
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Beim Fußball-Kucken gab es frische Himbeeren mit Kokos-Chips (oder heißen sie Flakes? > von Rapunzel auf jeden Fall) und anderthalb Gläser Wein. Eigentlich hätte man als BVB-Fan noch jede Menge Nervennahrung gebraucht.
Nachmittags gab es noch 4 Gewürzspekulatius, die es nicht auf ein Foto geschafft haben. Ja, ich weiß. Bis Weihnachten und Advent ist es noch lange hin. Aber ich konnte im Supermarkt einfach nicht widerstehen… und ich mag ja sowieso das ganze Jahr Zimt und Kardamom…

Mein Fazit: Leckeres Essen, aber zu wenig Grün. Heute gab’s dafür Salat….

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Zwetschgen-Crumble

IMG_4784Immer noch Zwetschgen-Zeit. Draußen regnet es und ist kalt. Zeit für etwas Warmes: Zwetschgen-Crumble. Bei uns diesmal recht gesund: mit Dinkelvollkornmehl und nicht so viel Zucker. Dazu gab’s Vanillepudding von Alpro.

Zutaten:
550g Zwetschgen netto
50g Dinkelvollkornmehl
3 EL kernige Haferflocken
2 EL Rohrohrzucker
2 EL gehobelte Mandeln
40g Alsan
gemahlener Zimt

Zubereitung:
Alle Zutaten außer den Zwetschgen zu einem Teig verkneten.  Eine Auflaufform einfetten, die Zwetschgen reingeben und dann den Teig zerbröckeln und über die Zwetschgen geben. Bei 200 Grad ca 30 Min im vorgeheizten Ofen backen.

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Mohn-Porridge mit Zwetschgenkompott

IMG_4631Heute gab es endlich mal wieder Haferbrei zum Frühstück. Lecker. Diesmal mit Mohn und dazu gab es Zwetschgenkompott.
Zutaten Porridge:
1 dl Haferflocken (ca.40g, bei mir Großblatt)
2 dl Wasser
1 EL gemahlener Mohn
etwas gemahlene Vanille
etwas Salz

Wasser mit den Haferflocken und dem Salz zum Kochen bringen und köcheln lassen bis zur gewünschten Konsistenz.

Kompott:
ca. 12 Zwetschgen
etwas Wasser
1 EL Rohrohrzucker
etwas Zimt

Zwetschgen entkernen und mit etwas Wasser, dem Zucker und dem Zimt zum Kochen bringen und etwas köcheln lassen.

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Mein zweiter Vegan Wednesday (#56)

Nachdem ich vorletzte Woche das erste Mal beim Vegan Wednesday mitgemacht habe, habe ich es letzte Woche wegen eines Kurzurlaubs gleich nicht geschafft. Heute aber. Geholfen hat auch, dass ich heute nur einen halben Tag arbeiten musste.

Frühstück

Frühstück

Und da ich heute Morgen zu Hause war, gab es ein ordentliches Frühstück, bestehend aus Tofu-„Rührei“ (Tofu und Räuchertofu mit der Gabel zerdrücken, würzen mit Kurkuma, Kala Namak und Pfeffer und verrühren mit etwas Mandelmus und Mineralwaser) und Gemüse (Paprika Zwiebel und Tomaten in etwas Öl angebraten). Dazu etwas Vinschgauer Brot. Und natürlich Kaffee mit Sojamilch.

Mittags gab's Suppe

Mittags gab’s Suppe

Mittags gab’s Gemüsesuppe mit einer Art Graupen (gemischte Schnellkochkörner aus Italien).
IMG_4623Auf den Weg in die Arbeit gab es einen Döppflaskuchen (einen veganen Muffin mit Datteln gesüßt) aus dem Siegersdorfer Brotcafé.
Zum Abendessen gab es dann noch Salat.
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Lecker war’s. Gesammelt werden die Beiträge zum Vegan Wednesday heute hier.

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Püree aus Wurzelgemüse

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So richtig hat dann der Herbst doch noch nicht angefangen. Sind doch für die nächsten Tage ca. 27 Grad vorhergesagt. Und bis ich Kürbis kaufe (für mich das Herbstgemüse par exellance) dauert es auch noch ein bisschen. Aber so langsam leite ich den Herbst ja ein. Deshalb gab es letztens Würzelgemüse. In meinem Fall Karotten, Knollensellerie und Petersilienwurzel, die mit Zitrone zu einem leckeren frischen Püree verarbeitet wurden. Dazu gab es Kartoffelbrei und „Juniper-Marinated Aubergine“ nach einem Rezept aus dem Kochbuch „The Green Kitchen„.

Zutaten für das Püree:
4 Karotten, klein geschnitten
1 Stück Knollensellerie, klein geschnitten
1 Petersilienwurzel
etwas Olivenöl
1 Bio-Zitrone, Saft und Abrieb
evtl. Mandeln gehackt

Zubereitung: Wurzelgemüse in Salzwasser weichkochen, dann durch eine Kartoffelpresse drücken, etwas Olivenöl dazu, sowie den Zitronensaft und -abrieb. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit gehackten Mandeln servieren.

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