Monatsarchiv: August 2013

Mein erster Vegan Wednesday (#54)

Hauptgericht: Serviettenknödel mit Parikasoße und gebratenen Champignons

Hauptgericht: Serviettenknödel mit Paprikasoße und gebratenen Champignons

Seit Wochen möchte ich schon beim Vegan Wednesday mitmachen. Aber irgendwie habe ich es immer nicht geschafft oder vergessen, mein Essen zu fotografieren. grauquadrattrans
Vor über einem Jahr  – als ich gar nicht daran dachte vegan zu werden – wollte ich ja schon mal einen veganen Tag – analog zum Veggieday etc. – einlegen. Damals hatte ich mir den Mittwoch ausgeguckt. Vorausahnend? Naja, dann kam ja alles anders und ich wurde so richtig vegan, sieben Tage die Woche. Jetzt soll das Essen des Mittwochs auf jeden Fall dokumentiert werden.
IMG_4398Hier also mein erster Mittwoch in Bildern:
Zum Frühstück zu Hause gibt es immer nur Kaffee mit Sojamilch.

In der Arbeit dann etwas zu essen: Sojajoghurt mit gepufftem Amaranth, Leinsamen, Weintrauben und Kokosflakes.

IMG_4400Als Hauptgericht gab’s Serviettenknödel (das erste mal gekocht und sie waren sehr, sehr lecker) mit Paprikasoße und gebratenen Champignons.

Zum Abendessen gab es dann einen All-Time-Favoriten: Tomaten-Schnittlauch-Brote.  Wenn auch nicht mit meinem Lieblings-Emmer-Brot, das im Bioladen leider aus war. Danach noch eine ganz frische, gelbe Dattel, die ich so frisch das erste mal gegessen habe.
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Klare Quinoa-Minestrone

IMG_4373Es ist ja etwas kälter geworden. Und es beginnt wieder so langsam die Zeit der Suppen und Eintöpfe. Mag ich ja beides total gerne. Gestern begann die neue „Saison“ mit einer sehr leckeren Minestrone, die auch noch für heute reichte.

Zutaten:
3 Karotten, in dünne Scheiben geschnitten
1 Zwiebel, gewürfelt
100g Knollensellerie, gewürfelt
1 Zucchini, in Scheiben
2 EL Olivenöl
1 Lorbeerblatt
1 TL Korianderkörner
1 Liter Brühe
100g Quinoa
2 Tomaten, gewürfelt
4 getrocknete Tomaten
Salz, Pfeffer, etwas Petersilie

Zubereitung:
Zwiebel, Karotte und Sellerie im Olivenöl anschwitzen, Lorbeerblatt und Koriander dazu. Mit der Brühe aufgießen und den Quinoa zugeben. Köcheln lassen bis der Quinoa weich ist. Kurz vor Ende die Zucchini und die getrockneten Tomaten zugeben. Am Ende noch kurz die frische Tomate dazu, mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit Petersilie bestreuen und servieren.

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Joghurt mit Buchweizen-Knusper

IMG_4352Wenn’s um das Frühstück geht, habe ich echt Nachholbedarf. Unter der Woche besteht es meistens aus 2-3 Tassen Kaffee mit Sojamilch (unbedingt ohne Süßungsmittel!) zu Hause und einer Laugenbreze, die entweder in der Arbeit vor Arbeitsbeginn oder in der Frühstückspause gegessen wird. Das will ich schon lange mal ändern bzw. verbessern.  Am Donnerstag gab es, da ich ja noch Urlaub hatte, Zuhause Frühstück. Joghurt mit Erdbeeren und geröstetetem Buchweizen. Lecker.
Vor einigen Wochen (oder Monaten?) habe ich mir eine Packung Buchweizen gekauft, um Buchweizenrisotto zu machen. Kommt auch noch. Und der „Buck wheat und Ginger Porridge“ aus dem „The Green Kitchen“- Kochbuch steht auch auf meiner Nachkochliste, aber im Kochbuch „Ganz einfach vegetarisch“ von Gabriele Kurz habe ich ein tolles Rezept gesehen. Der Buchweizen wird einfach nur in der Pfanne angeröstet und dann in den Salat oder in Müsli etc. gegeben. Schmeckt super, knuspert, einfach toll.
Bei mir gab es auch noch ein paar Sonnenblumenkerne dazu.

Zutaten:
Buchweizen
Sonnenblumekerne.

Beides habe ich unter Wasser abgespült und dann in eine Pfanne ohne Fett gegeben. Zuerst ist die Feuchtigkeit verdampft, dann wurden die Kerne geröstet, haben etwas Farbe angenommen und begannen, in der Pfanne zu springen. Fertig.

Joghurt:
1 kl. Becher Sojajohurt
etwas gemahlene Vanille
Erdbeeren
Buchweizenknusper

Joghurt mit Vanille mischen, Erdbeeren darauf verteilen, dann den Buchweizen mit den Sonnenblumenkernen darauf.

Den Buchweizenknusper gibt es sicher wieder und schmeckt sicher auch auf dem Salat gut.

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Ferm Living Neuigkeiten

GetImage.ashxIch bin auf die neue Kollektion von Ferm Living gestoßen. Sehr schön!
Letztes Jahr war ich ja schon von dem gelben Korb „Wire“ begeistert. Ich überlege immer noch, ob ich ihn mir diesen Herbst für das Kaminholz kaufen soll. Schön ist er, aber vielleicht auch ein wenig unpraktisch, da doch viel Dreck (Späne etc)  durchfällt.
Jetzt gibt es zum Korb auch noch eine Holzplatte. So kann man den Korb auch als Beistelltisch verwenden. Auch eine schöne Idee.
Toll finde ich auch diesen Spiegel mit Abstellfläche:
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Spiegel Nummer 2:
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Das kleine Rgal finde ich hübsch:
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Regal mit SofaUnd diese Tapete:157_1

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Zwetschgenkuchen

IMG_4355Aus dem Urlaub zurück und noch zwei Tage Urlaub, bevor es am Montag wieder zur Arbeit geht, da ist Zeit um einen Kuchen zu backen. Im Bioladen wurden fränkische Zwetschgen gekauft und daraus ein Zwetschgendatschi bzw.  Zwetschgenkuchen gebacken. Wichtig ist für mich, dass der Teig nicht zu dick ist und dass nicht mit den Zwetschgen gegeizt wird. Kurz bevor es gestern ans Backen ging, brachte der Postbote ein Päckchen mit zwei Backbüchern, die ich im Urlaub bestellt hatte. „Have your cake and vegan too“ und „vegan backen„.
Aus „Vegan backen“ habe ich dann gleich das Grundrezept für süßen Hefeteig ausprobiert.

Zutaten:
500g Mehl (405)
1 Würfel Hefe
250 ml Sojamilch
60 g Zucker (bei mir 1 EL)
1 Prise Salz
12og weiche Margarine
1 Msp gemahlene Vanille (meine Vanille kommt übrigens von hier)
Fett für die Form

Zwetschgen

Zubereitung:
Mehl in eine Schüssel geben, Mulde reinmachen und dann die Hefe reinbröckeln. 1 EL Zucker und die Sojamilch dazugeben. Abgedeckt stehen lassen und warten bis die Hefe Blasen wirft. Dann Salz und die übrigen Zutaten zugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Teig abdecken und ca. 45 Minuten gehen lassen.

Ca. 2/5 des Teiges habe ich für meine Springform und den Zwetschgenkuchen gebraucht. Den Teig dünn ausrollen und in die gefettete Form legen.  Die Zwetschgen waschen, eine Seite aufschneiden, den Kern entfernen und dann den Teig damit belegen. Im Ofen bei 190 Grad ca. 45 Minuten backen.
Bei mir gab es etwas Schlagfix mit Zimt bestreut dazu. Lecker.

Den restlichen Teig habe ich ausgerollt, mit Margarine bestrichen, darauf kam eine Mischung aus 2 EL Rohrohrzucker, Zimt und gemahlenem Kardamom. Der Teig wurde aufgerollt in Scheiben geschnitten und diese in eine Muffinform gelegt. Mit Sojamilch bestrichen und bei 210 Grad ca. 15 Minuten gebacken. Nachdem sie ausgekühlt waren, sind sie direkt ins Tiefkühlfach gewandert. Hoffe, diese improvisierten Zimtschnecken schmecken. Bin aber zuversichtlich…

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Sommerpause

IMG_1725Bin im Urlaub. Deshalb gibt es hier eine kleine Pause.

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Saftiges Dinkelbrot

IMG_3695Nach dem jetzigen Sommerurlaub will ich mich ja an Sauerteig versuchen. Nachdem ich dieses Brot probiert habe, ist das aber gar nicht mehr unbedingt nötig. Das Brot ist lecker und saftig und einfach zu machen. Super.
Zutaten für ein Brot:
500g Dinkelmehl (bei mir 1050er)
1/2 Päckchen Trockenhefe
1,5 TL Salz
1/2 Apfel
250g gemischte Saaten und Kerne (bei mir: weniger: Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Leinsamen, Sesam)

Zubereitung:
Backofen auf 50 Grad vorheizen. Hefe mit Salz und Mehl mischen. 300ml lauwarmes Wasser zufügen und zu einem Teig kneten. Den Teig ein paar Minuten kneten und dann im Ofen ca. 20 Min gehen lassen.
Den Apfel raspeln und einen Großteil der Saaten untermischen. Den Teig auf ein Blech mit Backpapier in Brotform formen und mit den restlichen Saaten und Kernen bestreuen. Ca. 50 Min bei 220 Grad backen. Aus dem Ofen holen und mit einem feuchten Küchentuch abdecken.

Nach diesem Rezept.

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Vegan essen gehen in Nürnberg: Vapiano

Pizza Bruschetta (ohne Käse bestellt, dann vegan)

Pizza Bruschetta (ohne Käse bestellt, dann vegan)

Vor einigen Wochen wollte ich unbedingt Pizza essen. Ja, Pizza kann man zu Hause selber machen. Ich weiß. Mach ich ja auch. Man kann vegane Tielfkühlpizza essen. Ist aber nicht zu empfehlen.

vegane Tiefkühlpizza (von Natural Cool, gekauft beim Basic)

vegane Tiefkühlpizza (von Natural Cool, gekauft beim Basic)

Oder man geht zum Italiener. So wie ich vor ein paar Wochen. In die Osteria. Fragt den Kellner, ob im Pizzateig Milch oder Ähnliches drin sei. Und bekommt als Antwort einen ungläubigen Blick, dafür, dass man so eine Frage überhaupt stellt und die Auskunft, dass im Teig Mehl und Hefe und Wasser sei. Super. Da ich die Pizza noch als superlecker in Erinnerung hatte, bestellte ich eine Gemüsepizza ohne Käse und freute mich wie ein Soja-Schnitzel auf meine Pizza. Kurz darauf kommt der Kellner zurück an unseren Tisch und informiert mich kleinlaut und zerknirscht, dass in der Pizza eben doch Milch sei. Also die Pizza wieder abbestellt und stattdessen Nudeln mit Tomatensoße bestellt. Doch keine leckere Pizza. Die Nudeln waren auch nicht besonders lecker…

Ein paar Tage später dann der nächste Versuch.
Beim Vapiano in der Nürnberger Innenstadt gab es dann endlich eine leckere vegane Pizza. Man kann dort schön draußen sitzen und es ist mitten in der Innenstadt. Super.
Ich wählte eine Pizza Verdure. Die ist mit Tomatensoße, gegrilltem Gemüse und Champignons. Natürlich bestellte ich sie ohne Käse.

Pizza Verdure (ohne Käse)

Pizza Verdure (ohne Käse)

Heute war mein erster Urlaubstag und da es so heiß war, blieb die Küche heute kalt. Und wir machten uns auf, um im Vapiano wieder eine Pizza zu essen. Heute gab es die sommerlich-leckere Pizza Bruschetta mit Tomatensoße, frischen Tomaten und Rucola. Genau das richtige für diese Temperaturen. Und zum Glück ergatterten wir auch einen Schattenplatz. Perfektes Mittagessen. Ich komme jetzt öfter….
vapianovegan

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Kochbuchliebe

Meine veganen und vegetarischen Kochbücher

Meine veganen und vegetarischen Kochbücher

Ich liebe Kochbücher. Und tue das schon lange. Ich liebe es, darin zu schmökern. Ich liebe es, Rezepte zu lesen. Und wenn es noch ein paar ordentliche Bilder gibt, fühle ich mich im Himmel. Ich leihe mir jede Menge Kochbücher aus der Stadtbibliothek aus. Leider gibt es seit einiger Zeit neue Ausleihregeln in der Nürnberger Bibliothek und man kann die Bücher nur einen Monat kostenfrei ausleihen. Schade. Einige Sachen koche ich nach, Vieles will ich nachkochen…

Neben den geliehenen Büchern kaufe ich auch jede Menge Kochbücher. Seit dem ich vegan lebe, kaufe ich natürlich vor allem vegane. Aber vegetarische sind auch okay. Vieles kann man ja veganisieren. Und dass in letzter Zeit so viele vegane Kochbücher erscheinen, freut mein Kochbuchherz. Und eigentlich können nie genug Kochbücher erscheinen und eigentlich kann man (also ich) auch nie genug Kochbücher haben. Schuhe, Taschen etc. alles nicht so wichtig, wenn es Kochbücher gibt.
Anfang Juli hatte ich Geburtstag. Und auf meiner Wunschliste standen natürlich Kochbücher. Und nur Kochbücher. Drei Stück an der Zahl. Plus eins, dass ich mir selber geschenkt habe. Und ich habe sie alle drei bekommen. Yippie!!
Das selbstgeschenkte ist das wunderbare Buch vom „Green Kitchen Stories“-Blog: The Green Kitchen
Auf der Wunschliste standen:
– „The Lotus and the Artichoke“ vom gleichnamigen Blog.
– „Vegan grillen
– „Vegan genial

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