Monatsarchiv: Juni 2013

veganer Flammkuchen

IMG_3404Am Freitag habe ich mal wieder eines meiner früheren Rezepte veganisiert. Diesmal Flammkuchen.
Zutaten für zwei große, superdünn ausgerollte Flammkuchen:
Teig:
250g Mehl (550)
50g Roggenmehl
20g frische Hefe
1 Prise Salz
175ml lauwarmes Wasser
Zubereitung:
Mehl in eine Schüssel geben und mit dem Salz vermischen, eine Mulde formen, das Wasser reingeben und die Hefe reinbröseln: Dann alles zu einem Teig verrühren, kneten bis ein schöner Teig entstanden ist. Ca. eine Stunde gehen lassen. In zwei Teile teilen, kneten und noch etwas gehen lassen. Den Teig am besten auf Backpapier ausrollen
Zutaten Belag
200g Seidentofu
Salz, Pfeffer
2 rote Zwiebeln
1 Stange Lauch
100g Räuchertofu
1/2 Bund Schnittlauch
Zubereitung:
Seidentofu mit Salz und Pfeffer abschmecken und auf dem ausgerollten Teig verteilen. Zwiebeln in halbe Ringe schneiden, Lauch ebenfalls. Beides auf dem Boden verteilen, Tofu in dünne Scheiben schneiden und auch verteilen. Schnittlauch in Röllchen schneiden und obendrauf streuen.
Den Ofen auf 250 Grad vorheizen, dabei das Blech mit erwärmen. Wenn das Blech heiß ist, den Flammkuchen auf das Blech legen und ca. 15 Minuten backen, bis der Rand braun wird.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Essen, Vegane Rezepte, Veganes Backen

selbstgemachter Holunderblütensirup

IMG_3370In den letzten Wochen sehe ich überall Holunder. Letztes Wochenende beim Spazierengehen am Alten Kanal, vor zwei Wochen am Sonntag an der Pegnitz, am Samstag beim Wandern. Beim Spazieren durch die Stadt neben den Bahngleisen.
Beim Wandern in der Natur habe ich dann letztens fleißig Holunderblütendolden gesammelt und sie zu leckerem Sirup verarbeitet.
Zutaten:
ca. 20 Holunderblütendolden
1200g  Zucker
1 Bio-Zitrone in Scheiben
25g  Zitronensäure

Zubereitung:
Zucker mit 1,5 Litern Wasser zum Kochen bringen und etwas abkühlen lassen. Währenddessen die Dolden sehr gut reinigen (am besten mehrfach ausschütteln). Die gereinigten Dolden und die gewaschene und in Scheiben geschnittene Zitrone sowie die Zitronensäure mit dem Sirup übergießen, abdecken und mehrere Tage im Kühlschrank durchziehen lassen.
Dann durch ein Sieb abgießen und die Flüssigkeit nochmals erhitzen und einige Minuten köcheln lassen. Den kochenden Sirup in sterilisierte Flaschen gießen und sofort verschließen.
Ergibt 2 Liter Sirup.

2 Kommentare

Eingeordnet unter Essen, Vegane Rezepte

Spaziergang am Alten Kanal

 

IMG_3397Heute war’s endlich mal wieder so weit. Endlich hatten wir mal wieder Zeit für einen Spaziergang am Alten Kanal. Der Alte Kanal ist einer meiner Lieblingsplätze in und um Nürnberg. Und das aus vielerlei Gründen. Er ist ein historisches Baudenkmal mit einer interessanten Geschichte. Er ist nicht weit von Nürnberg. Ich liebe Wasser, besonders das Meer, und hier gibt es wenigstens ein klein wenig Wasser. Dort ist es grün. Man kann auf relativ ebener Strecke dahinlaufen, was durchaus meditativ sein kann. Und zu guter Letzt: Er erinnert mich ein bisschen an Stockholm und den Djurgårdsbrunnkanalen. So viele Gründe die dafür sprechen. Also müsste man dort eigentlich jeden Tag einen Spaziergang machen. Heute begann er in der Gartenstadt. Am Ende. IMG_3379

IMG_3394

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Lieblingsplätze, Nürnberg, Wanderungen

Mittsommer und Auberginensill

IMG_3350 IMG_3355Am Wochenende haben wir ein wenig schwedisches Mittsommer gefeiert. Traditionell isst man an Midsommar eingelegten Hering (Sill) mit neuen Kartoffeln, Käse und Knäckebrot. Man trinkt Schnaps und als Nachtisch gibt es schwedische Erdbeeren.
Bei uns gab es eine vegane Version: Köttbullar ohne Kött (Fleisch) mit Preiselbeeren und Sill ohne Fisch, stattdessen aus eingelegter Aubergine und zu beidem neue Kartoffeln. Dazu Aquavit und natürlich zum Nachtisch Erdbeeren, allerdings aus Franken.
Beim Auberginensill zeigt sich mal wieder, wie wichtig die Gewürze sind, da diese den ganzen Geschmack ausmachen und eben nicht Fisch und Fleisch. Der Auberginensill schmeckt richtig nach schwedischem eingelegten Hering, obwohl der Hering fehlt.

Zutaten:
1 große Aubergine
Salz
1 rote Zwiebel
1 Karotte
2-3 EL Zucker
1/2 TL Salz
50 ml Apfelessig
1 dl Wasser
als Gewürze: Piment, weißer Pfeffer, Senfkörner, Macisblüte

Zubereitung:
Aubergine in Stücke schneiden und in gut gesalzenem Wasser kochen, bis sie weich, aber nicht zu weich ist.
Zwiebel und Karotte in dünne Scheiben schneiden. Zucker, Salz, Essig, Wasser und die Gewürze mischen und das Ganze über die Auberginen gießen, mischen und über Nacht durchziehen lassen.

Rezept von hier.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Essen, Schweden, Skandinavien, Vegane Rezepte

Kartoffelkäs

IMG_3240

Schon lange wollte ich eine Kartoffelcreme oder einen Kartoffelkäs fürs Brot machen. Aber extra dafür Kartoffeln kochen, lohnt sich meiner Meinung nach nicht. Als es letzte Woche dann Kartoffeln gab, habe ich gleich etwas mehr gemacht um danach eine Creme fürs Brot herzustellen. Die Creme war sehr lecker und wenn die Kartoffeln gekocht sind, geht sie sehr schnell. Wird sicher wieder gemacht.
Zutaten, nicht abgemessen:
Abgekühle Kartoffen, durch die Kartoffelpresse gepresst
3 EL Basic  Cashew Cheese (nach dem Rezept von Miyoko Schinner aus dem Buch „Artisan Vegan Cheese„)
Kümmel
Korianderkörner, gemörsert
getrockneter Majoran
Salz
Zwiebelpulver
gemahlene Muskatnuss
etwas Cayennepfeffer

Zubereitung: Alle Zutaten verrühren und verzehren. Die Creme schmeckt aber auch zwei Tage später noch super.
Inspiration von hier.

 

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Essen, Vegane Rezepte

Rhabarberkuchen 2.0

IMG_3310Bald ist ja die Rhaberberzeit wieder vorbei. Doch ich habe vorgesorgt. Am vorletzten Wochenende habe ich über einen Liter Rhabarbersirup gekocht. Und weil er so gut war, gestern gleich noch mal 2 Liter. Die nächsten Wochen habe ich rhabarbermäßig also ausgesorgt. Vor allem weil ich
im Supermarkt auch Erdbeer-Rhabarberjoghurt von Alpro entdeckt habe. Als ich an Ostern in Stockholm war, habe ich im schwedischen Supermarkt Alpro-Joghurt mit Erdbeer-Rhabarber gesehen und auch eine Packung gekauft. Der Joghurt war zwar sehr süß (was fertige Joghurts ja fast immer sind), aber rhabarberig. Damals hatte ich gedacht, dass es doch schön wäre, wenn es den Joghurt auch in Deutschland gäbe. Und jetzt habe ich ihn in D entdeckt. So, für den Notfall…

Zum eigentlichen Thema: Rhabarberkuchen. Mehrere Male habe ich in dieser Saison meinen Rhabarberkuchen gebacken. Doch die letzten beiden Male als Upside-Down-Kuchen. Die Zutaten sind die gleichen, aber ich ging wie folgt vor:
Springform mit Backpapier auskleiden, dann auf den Boden Rohrzucker streuen, darauf dann Mandelblättchen, darauf den kleingeschnittenen, geputzten Rhabarber, dann den Teig darauf geben. Backen wie angegeben. Wenn der Kuchen fertig ist, in der Form auskühlen lassen, dann vorsichtig stürzen und das Backpapier abziehen.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Essen, Vegane Rezepte

Geschmorter Fenchel mit Safran und Tomate, dazu Quinoa

IMG_3202Letzten Montag gab es dieses leckere Fenchelgericht. Am Fenchel scheiden sich ja die Geister. Ich mag ihn aber, egal ob roh, als Suppe oder in Gemüsegerichten.
Zutaten 4 Portionen:
2 große Fenchelknollen, geachtelt
2-3 EL Olivenöl
1 Zwiebel, gewürfelt
2 TL Fenchelsamen
einige Safranfäden
1/2 TL Thmian
die Stiele des Fenchels, klein gehackt
das Fenchelgrün, klein gehackt als Deko
3 Knoblauchzehen, gehackt
3 EL Tomatenmark
2 TL Kapern
300 ml Gemüsebrühe
Salz
Zubereitung: Olivenöl in einem mittelgroßen Topf erhitzen, dann Zwiebeln und Fenchelsamen zugeben, ebenso Safran und Thymian.  Wenn die Zwiebel weich und gebräunt ist, Fenchel und Stiele zugeben und braun werden lassen. Dann Knoblauch, Tomatenmark und Kapern zugeben, kurz mit anbraten und dann die Brühe zugießen, salzen und kochen lassen bis der Fenchel weich ist, ca. 15-20 Minuten. Mit dem Fenchelgrün dekorieren.
Dazu gab es gekochten weißen Quinoa.

Nach diesem Rezept.
Der Quinoa wurde nach dieser Methode gekocht.

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Essen, Vegane Rezepte

Vegan essen gehen in Nürnberg: Balazzo Brozzi

IMG_3221Gestern und auch am Sonntag beim Sommerkisok waren wir mal wieder in unserem alten Stadtviertel, das ich manchmal oft doch vermisse. Ich liebe unsere Wohnung, liebe die Dachterasse, aber die Gegend ist dort einfach schöner. Und jezt wohnen wir nur ein paar U-Bahn-Haltestellen weiter und doch kommt es einem manchmal wie eine Weltreise vor….
Am Sonntag hatte wir die Strapazen der langen „Reise“ auf uns genommen und gestern schon wieder. Gestern, um im Balazzo Brozzi zu speisen.

IMG_3222Im Balazzo Brozzi gab es gestern neben einigen fleischigen und vegetarischen Gerichten, drei vegane. Eine vegane Karotten-Ingwer-Suppe für 3,50 Euro, ein Blumenkohl-Curry mit Reis für 7 Euro und Zucchini in Sesamsoße mit Reis für 7,50 Euro. Die Begleitung entschied sich für die Suppe, die ihr auch gut geschmeckt hat. Für mich gab es die Zucchini. Auch lecker.
Neben den veganen Gerichten, kann man Sojamilch in seinem Kaffee haben, wobei mich mein Milchkaffee nicht so ganz überzeugt hat, da er mir recht dünn und geschmacksarm vorkam. Aber – wie gesagt – das Essen war gut.
Irgendwie hat man das Gefühl, dass im Balazzo Brozzi alles seit Jahren oder gar Jahrzehnten genau gleich ist und bleibt….

Balazzo Brozzi
Hochstraße 2
90429 Nürnerg

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Essen, Essen gehen vegan, Nürnberg, Vegan in Nürnberg

Bohnencreme Liptauer Art

IMG_3213Es gibt zwei Dinge bzw. Begriffe, die ich in der veganen Küche nicht mag. Der erste ist „Aufstrich“. Irgendwie ist das ein blödes Wort, das an „Anstrich“ oder gar „Abstrich“ erinnert. Nicht lecker. Creme hört sich irgendwie besser an. Aber vielleicht gibt es ja noch ein besseres Wort. Lasst es mich wissen….
Das zweite, und vielleicht esse ich sie deshalb so wenig, ist „Bratling“. Auch furchtbar….
Jetzt aber das Rezept für eine Bohnencreme. Sehr lecker zu frischem Weißbrot, aber auch Schwarzbrot.

Zutaten:
ein kleine Dose weiße Bohnen
1/2 Bund Schnittlauch, fein geschnitten
1 Schalotte oder ein halbe kleine Zwiebel, gewürfelt
2 Essiggurken, gewürfelt
1 TL Senf
2 TL Kapern
1/2 TL Paprikapulver, mild
etwas Zitronensaft
Salz, Pfeffer

Zubereitung: Bohne pürieren, alle anderen Zutaten unterrühren und mit den Gewürzen abschmecken. Fertig.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Essen, Vegane Rezepte

Wochenende in München Tag 2: Lenbachhaus, Döner und Fußball zu Hause

IMG_3179Tag zwei unseres Kurz-Trips begann am Samstagmorgen um sieben Uhr. Da wurden wir unsanft von Bohrgeräuschen geweckt, die Handwerker IM Hotelgebäude von sich gaben. Beschwerden

Lenbachhaus

Lenbachhaus

und Versuche, das ganze zu ignorieren nutzten nichts. Kaum war man wieder beim Einschlafen kamen neue Bohrattacken.
Der Plan sah für diesen Tag wie folgt aus: Besuch im wiedereröffneten Lenbachhaus, Spaziergang in die Stadt und zur Veganmania. Essen dort oder in der Schrannenhalle und dann so langsam Richtung Heimat, damit der Göttergatte pünktlich zum Fußballspiel zu Hause ist (er ist ja Bayern-Fan und das als Franke…).

Am Morgen war es auch erst trocken und wir waren guter Dinge. Aber dann hat es wieder angefangen zu regnen und zu regnen und zu regnen. Nach dem Besuch des IMG_3185Lenbachhauses hatten wir uns dann – genervt vom Wetter – dazu entschieden gleich heimzufahren. Davor wollten wir nur noch eine Kleinigkeit essen. Die Frage war nur was. Nach kurzer Überlegung fiel mir ein, dass ja in der Nähe das Royal-Kebabhaus ist. Dort also hin. Eigentlich wollte ich – da ich ja noch nie so der Döner-Fan war – einen veganen Dönerteller essen. Da aber so viele Leute da waren und alle Plätze besetzt, gab es dann doch einen Döner im Brot. Lecker. Nette Betreiber. Für den nächsten Tag habe ich auch noch eine vegane Pide gekauft. War fast besser als der Döner. Sehr zu empfehlen. Danach ging es nach Hause. Wir hatten vom Wetter die Schnauze voll. Und ich die nächsten Tage

Pide

Pide

Halsschmerzen….

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Alltag, Essen gehen vegan