Monatsarchiv: Mai 2013

Pilz-Risoniotto (vegan)

IMG_3104Getern gab es Pilz-Risoniotto nach einem Rezept von Hugh Fearnley-Whittingstall aus seinem Buch „River Cottage Veg everyday!“, das es mittlerweile auch auf Deutsch gibt. Der Name hört sich zwar so an, als würde es wie Risotto zubereitet, aber man kocht die Nudeln ganz normal und vermengt sie kurz vor dem Servieren mit der Soße.  HFH verwendet Risoni -Nudeln, die wie Reis geformt sind. Andere Namen für diese Nudeln sind Orzo und Kritharaki, wobei ich nicht ganz sicher bin, ob das wirklich genau dieselben sind. Ich hatte jedenfalls Kritharaki.
Zutaten für 2 Portionen:
2 EL Rapsöl
ein kleines Stückchen Alsan (Butter)
500g Pilze (bei mir leider nur Champignons), geputzt und in Scheiben geschnitten
150 Risoni oder Kritharaki
1 Knoblauchzehen, gehackt
Thymian
1TL Balsamico
75 ml Weißwein
50 ml Pflanzensahne
Salz, Pfeffer
Frische Petersilie (bei mir Schnittlauch)
Zubereitung:
Nudeln kochen. (Wenn das die Nudeln im Wasser sind, sollte man auch die Pilze angebraten haben.) Pfanne erhitzen Die Hälfte der Butter und des Öls erhitzen und die Hälfte der Pilze anbraten. Dann rausnehmen und mit der zweiten Hälfte genauso verfahren. Die Pilze sollen anbraten, nicht kochen. Dann die ersten Pilze wieder zugeben. Außerdem den Knoblauch, den Thymian und den Essig. Nach ein-zwei Minuten den Wein zugeben. Wenn die Flüssigkeit so gut wie verdampft ist, Sahne zugeben und sanft köcheln. Salzen und pfeffern, und mit den Nudeln vermengen. Mit Petersilie servieren.

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Grüner Gazpacho

IMG_3044Der Frühling oder gar der Sommer schein weit weg. Es ist kalt, grau und es regnet. Passt zu meiner Stimmung. Der Himmel weint, wahrscheinlich auch weil der BVB gestern das Finale verloren hat.
Bevor ich mich aber zu sehr der schlechten Stimmung hingebe, erinnere ich mich an besseres Wetter, das auch in diesem Jahr schon kalte Suppen rechtfertigte und das einen Vorgeschmack auf den Sommer oder wenigstens den Frühling bot. Im letzten Jahr schon mehrfach zubereitet, schmeckte die Suppe auch dieses Jahr und es wird sie sicher noch oft geben, wenn es irgendwann wieder wärmer wird…
Das geniale Rezept ist aus Yotam Ottolenghis Buch „Genussvoll vegetarisch“.
Zutaten für 6 Portionen:
2 Stangen Sellerie mit Grün
2 kleine grüne Paprikaschoten
6 Mini-Salatgurken
120g  altbackenes Weißbrot ohne Kruste
1 grüne Chilischote
4 Knoblauchzehen
1 TL Zucker
150 g Walnusskerne, leicht geröstet
200 g junger Spinat
25 g Basilikum
10 g Petersilie
4 EL Rotweinessig
220 ml Olivenöl
40g Sojajoghurt
250 g Eiswürfel
2 TL Salz
weißer Pfeffer
Zubereitung:
Gemüse waschen, putzen und grob hacken. In den Mixer geben, restliche Zutaten und 350 ml Wasser zugeben und glatt pürieren, falls nötig mehr Wasser zugeben, abschmecken und sofort servieren.

Quelle: „Genussvoll vegetarisch“ von Yotam Ottolenghi: Bei mir Rotweinessig statt Sherryessig und Sojajoghurt statt griechischen Joghurt

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Veganes Grillen, die zweite: Gefüllte Champignons und Quesadillas

IMG_3036 Gestern wurde der schöne Abend genutzt und wir haben zum zweiten Mal in dieser Saison auf unserer Dachterrasse gegrillt. Diesmal gab es vegane Bratwürste von Netto (die schmecken ganz gut, finde ich), Quesedillas nach einem Rezept von Yotam Ottolenghi, das ich hier schon einmal vorgestellt habe und (wie auch schon beim letzten Mal) Gefüllte Champignons.
Zutaten Champignons:
1 Zwiebel, fein gehackt
1 EL Rapsöl
500g große Champignons
Salz, Pfeffer
5-6 EL Pflanzensahne
5 EL gemahlene Mandeln
4 El Petersilie, fein gehackt
2 EL Hefeflocken
1 TL Paprikapulver, mild
1 TL Weißweinessig
1-2 Spritzer vegane Worcestersauce

Zubereitung:
Champignons säubern; Die Stiele entfernen und die Köpfe innen salzen und pfeffern
Zwiebeln in Öl glasig dünsten und dann mit den anderen Zutaten vermischen, abschmecken und die Füllung in die Champignons geben. Auf den Rost legen und grillen,bis sie bissfest gegart sind.

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Spargel-Orangen-Suppe

IMG_3019Schon vor ein paar Tagen gab es diese leckere Spargelsuppe, die so schön nach Orange schmeckt. Lecker.
Zutaten für zwei Teller:
300g weißer Spargel
1 Zwiebel
2 EL Sesamöl
100 ml Orangensaft (frisch gepresst)
abgeriebene Schale von einer halben Bio-Orange
Salz
40g Mandelmus
100g grüne Spargelspitzen
etwas Bio-Zitronenabrieb

Zubereitung:
Spargel schälen und in Stücke schneiden; Zwiebel fein hacken. Die Hälfte des Öls erhitzen, Zwiebel andünsten, Spargel zugeben nd weiterdünsten. Mit 400 ml Wasser ablöschen und 10 MIn kochen lassen. Spargel mit Sud, Orangensaft und -schale und Mandelmus pürieren. Anschließend passieren. Mit Salz abschmecken. Den grünen Spargel anbraten und auf die Suppe geben. Mit Zitrone garnieren. Leichte, leckere Frühsommersuppe.

modifiziert nach Attila Hildmann: Vegan for fit.

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Nudeln mit Erbsen-Minz-Sahne-Soße (vegan)

IMG_2968Aus der Kategorie leckere Alltagsküche. Pasta geht ja immer. Diesmal mit Erbsen-Minz-Sahne-Soße.

Zutaten für eine Person:
70g Räuchertofu, fein gewürfelt
1/2 Zwiebel, fein gewürfelt
eine gute Handvoll Erbsen (tiefgekühlt)
1/2 Bio-Zitrone (Zesten und 1 TL Saft)
2 Stängel frische Minze, gehackt
1 Schwupps Sojasahne
Salz und Pfeffer, Olivenöl
Nudeln nach Hunger
Zubereitung Soße:
Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Tofu und Zwiebelwürfel anbraten, mit etwas Wasser ablöschen. köcheln lassen, restliche Zutaten zugeben und abschmecken. Mit Nudeln servieren.

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Meißner Quarktorte (vegan)

Diese Woche gab es Meißner Quarktorte. Käsekuchen ohne Boden. Lecker. Wird sicher wieder gebacken.

Zutaten:
140g Alsan, zimmerwarm
310 g Zucker (im Rezept stand 340g; War immer noch sehr süß, weniger geht also auch)
gemahlene Vanille
1 Biozitrone (Zesten und 2 EL Saft)
80g Grieß
800g Seidentofu
2 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
6 EL Mehl
Alsan und Zucker schaumig schlagen und dann alle anderen Zutaten zugeben und unterrühren.
Laut Rezept soll der Kuchen in eine 18er Springform gebacken werden. Diese ist aber viel zu klein und mir im Ofen übergelaufen. Also größere Form benutzen oder die Menge reduzieren. Dem Geschmack hat das aber keinen Abbruch getan.Bei 180 Grad 50-60 Minuten backen.
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Modifiziert nach „Hier & Jetzt vegan“ von Björn Moschinski

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Rosmarin-Knäckebrot

IMG_2962Knäckebrot wollte ich schon lange backen. In meinem Buch „Baguette, Bagels, Bauerbrot“ gibt es auch ein paar Rezepte und während des letzten Schweden-Urlaubs habe ich mir auch noch eine Knäckebrot-Teigrolle gekauft. Dem Backen steht also nichts mehr im Wege. Da ich weder Dinkelmehl noch Weizenkleie zu Hause hatte, musste ich etwas improvisieren und veganisieren ja sowieso. Das Ergebnis ist aber sehr lecker:
Zutaten:
1 TL Rosmarin
25g Hefe
250ml Sojamilch
1,5 TL Salz
1 TL Agavensirup
3 dl Roggenvollkornmehl
3 dl Weizenvollkornmehl
Garnierung: Sonneblumenkerne, grobes Salz, Rosmarin
Zubereitung:
Rosmarin fein hacken; Hefe in eine Schüssel bröckeln, Milch auf 37 Grad erhitzen, über die Hefe geben und rühren, bis sie sich augelöst hat. Rosmarin, Salz, Sirup und das meiste Mehl hinzufügen und geschmeidig kneten. Ca. 20 Minuten gehen lassen. Ofen auf 250 Grad vorheizen. Stücke des Teiges so dünn wie möglich ausrollen, Rest des Mehls für das Backbrett benutzen; Garnierung draufgeben, dann mit der Knäckebrot-Rolle darübergehen oder den Teig mit einer Gabel einstechen, in Form schneiden und auf ein Blech mit Backpapier legen. Im oberen Teil des Ofens 6-7 Minuten backen. Auf enem Gitter auskühlen lassen.

 

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veganer Rhabarberbaiser-Kuchen

IMG_2902Am Wochenende habe ich den Versuch unternommen, veganen Rhabarberbaiser-Kuchen zu backen. War super, an den Details (siehe unten) muss ich noch ein bisschen arbeiten.
Baiser:
1dl Leinsamen
800 ml Wasser
Zucker und/oder Puderzucker
evtl etwas Zironensaft
Leinsamen mit dem Wasser köcheln lassen, bis eine schleimige Masse entsteht (ca. 20Min) Die Masse in einen Sieb geben und die Samen trennen (kann man für etwas anderes benutzen). Die Flüssigkeit kalt werden lassen. Dann mit dem Rührgerät aufschlagen und am Ende Zucker nach Belieben hinzufügen. Evtl mit Zironensaft abschmecken.
Füllung:
lkg Rhabarber

die kalte Leinsamen-Pampe

die kalte Leinsamen-Pampe

50g Rohrzucker
1TL gemahlene Vanille
250ml Sojamilch
40 Rohrzucker
40 g Speisestärke
Rhabarber putzen und kleinschneiden, mit dem Zucker vermischen und über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Tag den Rhabarber abtropfen und dabei die Flüssigkeit auffangen. Vanille, Zucker und Milch aufkochen, und 100ml aufgefangenen Saft und die Stärke unter Rühren zugeben. Köcheln bis alles bindet. Rhabarber zugeben und abkühlen lassen.
Mürbteig:
180g Weizenmehl
3EL gemahlene Mandeln
80g Rohrzucker
1/2 Päckchen Backpulver
1Prise Salz
125g kalte Alsan

Leinsamen-Pampe aufgeschalgen

Leinsamen-Pampe aufgeschlagen

Alles zusammenkneten und dann mindestens 30 Min kaltstellen.
Den Teig in eine Tarte-Form geben, dann den Rhabarber darauf verteilen, darauf die Leinsamen-Zucker-Masse. Im vorgeheitzten Ofen(180 Grad) ca. 1 Stunde backen.

Was ich beim nächsten Mal besser machen würde:
– den Teig unbedingt blind vorbacken (ca 15. Min), wie bei meinen anderen Tartes. Dann mit Füllung und Baiser kürzer backen. Ist besser für die Auflage.
– keine Tarte-Form verwenden, sondern eine Springform, da diese höher ist und man mehr Baiser daraufbekommt (ca. 50 Prozent passte nicht auf den Kuchen).

Inspiration für die Baiser-Auflage: hier

Kuchen vor dem Backen

Kuchen vor dem Backen

Inspiration für die Füllung: Rhabarberkuchen aus dem Buch: Hier & jetzt vegan von Björn Moschinski

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