Janssons Frestelse (Janssons Versuchung)

Gestern gab es mal wiedern den schwedischen Klassiker „Janssons Versuchung“. Janssons Versuchung ist vor allem auch ein Klassiker in schwedischen Lehrbüchern und das ideale Thema, um das Passiv einzführen. Naja, ich begann mit dem Schwedisch lernen Ende 1998 und es sollte noch ca. 8 Jahre dauern, bis ich das erste Mals dieses einfache Gericht aß. Der Hauptgrund, warum es so lange gedauert hat, ist, dass ich keine Anchovis und Sardellen mag. Und bis heute ist Janssons Frestelse das einzige Gericht, das ich mit eben solchen esse. Und auch nur mit den original schwedischen Ansjovis, die bei der Ikea gekauft sein müssen, und die, davon bin ich überzeugt, ja anders schmecken.

Zutaten:

5-6 Kartoffeln (geschält und grob gerieben (Streicholzgröße))

2 Zwiebeln (in dünne Ringe geschnitten)

1 Dose Anchovisfilets (mit der Flüssigkeit)

2 EL Butter

2 dl Sahne

Zubereitung:

Die Zwiebeln in der Butter goldbraun braten, eine Auflaufform fetten und eine Lage gestiftete Kartoffeln reinlegen, dann eine Lage Zwiebeln, dann Anchovis, Kartoffeln, Zwiebeln, Anchovis, als letztes wieder Kartoffeln.

Die Hälfte der Sahne mit der Anchovisflüssigkeit mischen und darüber gießen. In der Mitte des Backofens (ca. 200 Grad) ca. 45 Min. backen, in der Zwischenzeit die restliche Sahne immer mal wieder zugießen.

Das Gericht ist einfach, billig und lecker – was will man mehr (und dass man so immer einen Grund hat, die Ikea zu besuchen, ist ja auch kein Schaden).

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Eingeordnet unter Essen, Schweden

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