Cannelés

Letztens habe ich mir in der Stadtbiliothek ein Kochbuch von Sophie Dudemaine ausgeliehen. Das Buch heißt „Winterdesserts“ und es enthält vor allem Kuchenrezepte. In dem Buch ist es so, dass es jedes Rezept in zwei Varianten gibt. Auf der einen Seite steht das Rezept „normal“ und auf der andern kalorienreduziert, was heißt, dass vor allem mit Süßstoff gearbeitet wird. Naja, für mich ist das ja nichts, aber wem es gefällt.

Ziemlich schnell habe ich ein einfaches Rezept gefunden, das ich am letzten Wochenende nachbacken wollte, Cannelés.  Cannelés sind kleine Teigtörten, die in speziellen Förmchen gebacken werden. Die Förmchen sind traditionell aus Kupfer, mittlerweile jedoch oft auch aus Silikon. Das Besondere neben den Formen ist , dass der Teig für mindestens 24 Stunden in den Kühlschrank gestellt werden muss. Also habe ich am Samstagmittag den Teig vorbereitet, um die Cannelés am Sonntag zum Sonntagskaffee zu backen.

Die Zutaten:

500ml Milch, 1TL gemahlene Vanille, 25g gesalzene Butter, 120g Mehl, 200g Puderzucker, 2Eier, 2Eigelb, 5EL brauner Rum, Fett für die Förmchen.

Milch mit Vanille und Butter aufkochen. Mehl in einer Schüssel mit Puderzucker vermischen, Eier und Eigelbe unterrühren und danach langsam die heiße Milch nach und nach dazufügen. Wenn der Teig abgekühlt ist, den Rum dazufügen und mindestens 24 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Die gefetteten Förmchen füllen und im vorgeheizten Backofen 240Grad (Umluft 220) 10 Min. backen , dann Temperatur auf 200 (180) senken und noch ca. 30 Min weiterbacken.

Aus der Form lösen und schnell verzehren.

Dadurch, dass der Teig bei ziemlich hoher Temperatur gebacken wird, karamellisiert der Zucker und die Cannelés sind außen schön knusprig und innen weich.

Sophie gibt den Tipp, dass man, wenn man keine Cannelé-Förmchen hat, gut auch ein Muffinblech verwenden kann. Das habe ich dann auch gemacht. Leider hat mir das mein Muffinblech kaputt gemacht. Mein beschichtetes Muffinblech (irgendwann mal bei Aldi gekauft) ist leider nicht für die hohe Temperatur der Cannelés gemacht. Der Teig hat sich in das Blech gebrannt und beim Lösen ging die Beschichtung des Blechs ab und klebte an den Cannelés.

Fazit: Cannelés sind einfach zu backen und schmecken super (ich konnte zumindest einen kleinen Teil probieren). Leider hat die Buchautoren den Tipp gegeben, ein Muffinblech zu verwenden und hat somit meins geschrottet, was mich schon sehr ärgert. Also nicht nachmachen! Vielleicht in einer Silikon-Muffinform oder gleich in richtigen Cannelé-Förmchen backen.

Hier gibt es auch ein veganes Rezept!

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